Mittwoch, 9. Juli 2014

Das Leben verändert sich

So ist das Leben einfach. Oft ändert es sich, ohne das wir Einfluss darauf haben. Arbeitsplätze verschwinden. Familienangehörige scheiden aus dem Leben. Und viele andere Veränderungen können passieren.
Oft ist es so das uns das runterzieht. Man ist ein "altes" Leben gewohnt das vielleicht schön war. Oder zumindest überwogen die schönen Dinge. Nach und nach passieren aber Dinge die nicht so schön sind. Diese ziehen uns seelich runter und behindern uns in unserem Handeln. Weil wir zu oft und zu intensiv an die Vergangenheit denken. Wir wünschen uns das es wieder so wird wie früher.

Doch das ist schwer möglich. Viele Dinge lassen sich nicht wieder herstellen wie sie früher mal waren. Egal um was es geht. Was bleibt uns?
Wir müssen uns dann auf die neuen Umstände einstellen. Auch wenn es schwer fällt. Darum sollte man mit Vergangenem abschließen. Immer wieder an die "gute alte Zeit" denken ist vielleicht MAL schön. Aber auf Dauer hilft es nicht. Es zieht einen runter und hindert uns daran, uns auf neue Situationen einzustellen. Das Leben ist Veränderung. Manchmal mehr, manchmal weniger. Auch wenn viele Jahre alles schön und toll war.

Wenn man nicht mit der Zeit geht, bleibt man irgendwann auf der Strecke. Und das ist das Schlimmste was passieren kann. Zeiten ändern sich. So muss man sich auch selber ändern. Auch wenn es schwer fällt.

Was sollte man tun? Wenn man merkt das man einfach zu vieles im Leben hat das sich verändert hat, vieles was man bewältigen muss und man weiß nicht wie, vieles was unser Leben beeinflusst und wir können nicht mal dafür, sollte man eine "Bestandsaufnahme" machen. Natürlich schriftlich. Denn alles im Kopf behalten ist nicht förderlich.
Angefangen mit den Dingen die man erledigen muss. Was muss man erledigen? Egal ob man es selber verursacht hat oder nicht.
Wie sind die Lösungen? Was kann man tun um diese Probleme und Schwierigkeiten zu beseitigen? Die Dinge in geordnete Bahnen zu lenken? Dinge in die Wege leiten damit Probleme gelöst werden? Sicher lassen sich manche Probleme nicht in 5 Minuten erledigen. Besonders wenn man sie lange Zeit hat schleifen lassen. Aus welchem Grund auch immer.
Auch wenn man die Probleme in kleinen Schritten angeht. Wichtig ist aber, das man sie überhaupt angeht. Irgendwann sollte man anfangen, sonst machen sie einen kaputt. Dinge und Probleme müssen geregelt werden. In welche Richtung dies auch sein mag. Aber diese zu ignorieren, vergrößert sie nur. Und dies ist sicher nicht förderlich.




Ich habe es hier schon öfter angeschnitten. Schon allein wenn man alle seine Probleme schriftlich festhält sind sie nicht mehr so groß, weil man sie aus dem Kopf hat. Sie schwirren nicht mehr im Kopf umher. Natürlich muss man noch daran denken. Aber sie erscheinen nicht mehr so groß weil man sie auf ein Blatt Papier aufgeschrieben hat und somit alle Gedanken an Problemen sortiert hat.
Natürlich verschwinden die Probleme nicht, nur weil man sie aufschreibt. Aber sie belasten den Kopf nicht mehr so sehr und man hat Kapazitäten frei um nach den Lösungen zu suchen und um diese anzugehen.

Dann hat man eine Liste die man abarbeiten kann. Eins nach dem Anderen. Ich empfele hier einen Platz in der Wohnung zu haben, an dem man sowas immer wieder aufschreiben kann. Wo man sich hinsetzen und über die vorhandenen Probleme nachdenken kann. Sozusagen der "Problemplatz". :-) Dies soll dann kein Schreckensplatz sein. Sondern ein Platz wo man seine Gedanken sortieren kann, neue Probleme auf dem Blatt zufügen kann, ebenso wie die passenden Lösungen dazu. Ein Platz zum denken. Hier sollte man sich jederzeit hinsetzen können ohne vorher großartig etwas wegräumen zu müssen.

Und noch was Wichtiges: Niemand sollte diese Notizen sehen können. Weder Freunde noch Familienangehörige. Sonst passiert es, das man etwas dort hin schreibt oder weglässt, weil man anderen etwas mitteilen oder verheimlichen will. Diese Notizen gehen niemanden etwas an!