Donnerstag, 15. Oktober 2015

Wie erstelle ich einen Tagesplan?

Man sollte sich einen Tagesplan erstellen. Egal ob man im festen Arbeitsverhältnis steht oder nicht. Es gibt zwar Jobs, bei denen man auch seinen Ablauf selber organisieren muss. So gibt es aber auch Jobs, deren Ablauf festgelegt wurde. Somit wäre schon ein Großteil des Tages "verplant" und festgelegt.

Ansonsten muss man den Ablauf des ganzen Tages selber festlegen. Hier muss ich jedoch sagen, wenn etwas anderes dazwischen kommt, eine Verabredung oder sonst ein Termin, sollte dies Vorrang haben vor dem normalen Ablauf.


Doch wie erstellt man einen Tagesplan?
Der sinnvollste Weg ist es, einen Tagsablauf durchzugehen. Das heißt, angefangen mit dem zeitigen Aufstehen. Sinnvollerweise geht man dann erst mal ins Bad um sich tageslichttauglich zu machen. Dann schreibt man sich dies auf und setzt natürlich die entsprechende Uhrzeit davor, wie lange man dafür gebraucht hat.
Dann geht man den nächste Schritt an. Zum Beispiel das Frühstück. Hier ebenfalls alles machen, vom Essen bis zum Wegräumen. Zeit notieren und die Tätigkeit.
Dann den nächsten Schritt machen. Wieder sehen, wie lange man dafür braucht. Dies ebenfalls notieren. Dies führt man so weiter bis zum Insbettgehen. Auch hier sollte man die Zeit festlegen und sich überlegen, wieviel Schlaf man hat, bis man morgens wieder aufsteht.

Wenn man 2 Alternativen hat, bzw. wenn an einem Tag etwas erledigt wird, am anderen Tag etwas anderes macht, trägt man natürlich beides ein. Wenn das eine nicht gemacht wird, macht man halt das andere in der Zeit. Mal als simples Beispiel:
Man geht von 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr einkaufen. Wenn dies nicht der Fall ist (man geht ja nicht täglich einkaufen) mistet man von 11.00 bis 13.00 Uhr einen Schrank in der Wohnung aus.

Gerade wenn man nicht zur Arbeit geht, sollte man darauf achten, dass man körperliche Tätigkeiten im Wechsel hat. Eine Stunde am PC sitzen, dann eine Stunde einen Schrank ausmisten, eine Stunde am PC sitzen, eine Stunde Wohnung aufräumen, eine Stunde am PC sitzen, eine Stunde spazieren gehen. Und so weiter.

WAS man macht, ist natürlich individuell. Doch sollte man immer drauf achten, das sich keine Routine einstellt. Man sollte hier für Abwechslung sorgen. Zum einen macht man dies mit diesem Wechsel im Tagesablauf. Das man nicht ständig irgendwo rumsitzt sondern auch hier für den Wechsel zwischen dem Sitzen und Bewegung sorgt.
Zum anderen sollte man sich nach ein bis 3 Wochen überlegen, die Tätigkeiten in einer anderen Reihenfolge anzugehen. Soweit dies möglich ist.

Dieser Wechsel am Tage sorgt dafür, dass man nicht träge wird und nach 3 Stunden keinen Elan mehr hat. Zum anderen sorgt er dafür, dass man körperlich in Bewegung und somit fit bleibt. Gerade wenn man älter wird, ist langes Sitzen Gift für den Körper. Das wissen wir. Auch wenn es gemütlich ist. :-)

Für die Gedanken ist dies auch anregend. Der Wechsel zwischen dem Sitzen und der Bewegung lässt auch das Gehirn in Gang kommen. Auch darum sollte man immer einen Block und einen Kuli dabei haben, falls einem eine Idee kommt, was man machen kann. Dann notiert man sich diesen Gedanken sofort.

Bei der Festlegung der Uhrzeiten sollte man immer etwas "Luft" lassen. Also die Zeiten nie zu eng legen. Man muss immer damit rechnen, irgendwas kann dazwischen kommen. Ein Anruf, Besuch oder sonst eine spontane Idee. Natürlich sollte man auch hier Grenzen ziehen und dem Anrufer oder spontanen Besuch sagen, dass man nicht viel Zeit hat. Gerade bei einer Selbstständigkeit muss man bedenken, es ist die Arbeitszeit, die gerade gestört wird. Bei einem Arbeitgeber kann man auch selten 4 Stunden irgendwo rumstehen und plaudern.