Mittwoch, 18. November 2015

Vergessen verhindern mit Todo Liste

Ich habe sie schon öfter erwähnt. Die gute, alte Todo-Liste. Man notiert sich darauf, was man noch tun wollte, was man tun muss, was man nicht vergessen wollte. Hier kommen sozusagen einmalige Dinge drauf. Dinge, die man noch erledigen möchte oder muss.

Für die täglichen Dinge des Lebens gibt es ja die Tagesliste. Hier kommen die Dinge drauf, die man täglich erledigen muss. Man hat sie zwar nach kurzer Zeit im Kopf. Doch hier ist der gleiche Sinn wie bei der Todo-Liste.


Bei einer Todo-Liste vermeidet man es, etwas zu verdrängen. Etwas unterbewusst nicht zu machen. Ich habe es mal getestet und eine Zeit lang keine Todo-Liste geführt. Was war die Folge davon?
Ich habe Dinge nicht erledigt. Irgendwann abends ist mir eingefallen, was ich noch machen wollte. Aber dann war es zu spät. Wurde ja langsam Zeit, ins Bett zu gehen.

Also diese Todo-Liste sorgt wirklich dafür, dass man einen Leitfaden hat für das eigene Leben. Je nach Lebensphase kann es immer wieder passieren, dass man etwas vergisst. Wenn man zu viele Sachen im Kopf hat. Dinge, die erledigt werden müssen. Dinge die man erledigen möchte. Was auch immer das sein mag.

Man muss keinen Roman schreiben. Nicht mal ganze Sätze sind notwendig. Meist reichen Stichworte. Dann erinnert es einen daran, was man machen wollte. Wenn man irgendwo ausruhen will, kann es schon passieren, dass etwas vergessen wird. Man schweift gedanklich ab und denkt an Dinge, die gar nichts mit dem zu tun haben, was man vor hatte. Ein Blick auf die Liste und man weiß es wieder.

Wichtig ist auch, dass man einen Tagesablauf hat, wo die Abarbeitung der Todo-Liste berücksichtig wird. Es bringt nichts, eine Liste anzufertigen und immer aufzuschreiben, was man tun muss, wenn die Punkte nicht abgearbeitet werden. So sollte man auch die Erledigung der Punkte fest im Tagesablauf einplanen.

Eine schlechte Lebensphase haben wir alle mal. Sei es durch eigenes Verschulden oder durch Einflüsse von außen. Wenn es einem dann nicht gut geht, wenn man einen "Durchhänger" hat, ist so eine Liste auch wichtig. Denn sie sorgt dann dafür, dass man nicht irgendwas vergisst. Wenn man z.B. den Tod eines nahestehenden Menschen betrauert, kann es leicht passieren, dass man Dinge vergisst. Weil man gedanklich bei anderen Dingen ist, als bei dem, was erledigt werden muss.

Ich empfehle hier, man sollte seinen Tagesablauf so festlegen, dass man z.B. morgens die Dinge erledigt, die täglich erledigt werden sollten. Nachmittags kann man dann die Punkte auf der Todo-Liste abarbeiten. Dann ist es egal, was man sonst noch tun muss. Denn es ist morgens erledigt.
Selbst wenn man im Laufe des Tages aus irgendwelchen Gründen einfach nur "gammelt", ist es nicht so schlimm. Das, was erledigt werden muss, steht ja auf der Liste. Dann macht man es eben am nächsten Tag.

Auch Dinge, die man nicht gerne tut und vor sich her schiebt, sollte man notieren. Denn man kann es dann zwar "später" erledigen. Aber es wird nicht vergessen.