Dienstag, 8. März 2016

Den eigenen Lebenssinn finden

Das Leben läuft nicht immer so, wie man es gerne hätte. Arbeitsstellen werden geschlossen und man wird entlassen. Menschen sterben, die einem nahestanden. Das alles verursacht dann irgendwann, dass man nicht mehr wirklich einen Sinn sieht, im Leben. Man fragt sich, warum man das alles tut. Wäre es nicht einfacher, man hört einfach auf zu leben? Dann hat man keine Probleme mehr. Nach mir die Sinntflut. Das kann man sich dann sagen.

Aber es gibt keine Wiederholung. Man kann einfach nur das Beste daraus machen. Auch wenn es mal richtig bescheiden läuft. Auch wenn man Dinge erlebt hat, die alles andere als positiv sind. Bevor man in eine Depression verfällt, sollte man seinem Leben einen Sinn geben. Oder wieder einen Sinn geben.


Seinem Leben einen Sinn geben

Aber wie gibt man seinem Leben, einen Sinn? Zurerst muss man sich mal gewisse Ziele setzen. Was will man noch erreichen? Egal wie alt man ist, man kann immer noch etwas erreichen. Selbst wenn man über 70 ist, kann man noch einen Sinn finden. Es wird zwar allgemein als "Lebensabend" bezeichnet. Aber man kann trotzdem noch einen Grund finden, etwas erreichen zu wollen. Man ist nie zu alt.

Will man im Leben noch etwas erreichen? Wenn ja, ist das Lebensziel schon da. Sicher sollte man noch etwas erreichen wollen. Und selbst wenn es nur so ist, dass man seine Rente auf einer warmen Insel verbringen will. Es gibt sicher Gegenden, die sind günstiger als unser Land. Trotzdem muss man etwas sparen, um im Alter gut leben zu können. Schon ist das nächste Ziel da.
Will man diese Zeit mit einem Partner verbringen? Schon ist das dritte Ziel da. Entweder man hat schon einen Partner, so das man die Beziehung pflegen muss, oder man muss noch einen Partner finden. Es gibt also immer Ziele. Egal wie groß oder klein die Ziele sind.

Man kann darauf "hinarbeiten", diese Ziele zu erreichen. Geld anhäufen, einen Partner haben mit dem man den Rest des Lebens verbringen will und kann. Dieser muss in dem Beispiel natürlich auch auf die entfernte Insel wollen. :-)

Aber man hat in dem Fall schon einige Eckpfeiler, die erreicht werden wollen. Ziele sind dafür da, das eigene Leben zu lenken. Wie man sich verhält, oder wie man sich Dinge erledigt. Weitere Punkte wären, WIE man diese Ziele erreicht. Um Geld an zuhäufen für die Rente, sollte man auf seine Ausgaben achten. Um den Partner zu "behalten" bis zu diesem Zeitpunkt, sollte man entsprechend mit ihm umgehen. Damit er auch bleibt und auch bei einem bleiben will.

Das Problem ist, man sieht bei anderen Menschen meist nur ihr Verhalten. Man sieht aber nicht, welche Ziele sie haben. Ob sie überhaupt welche haben. Es gibt sicher Menschen, die sich über so was noch nie Gedanken gemacht haben. Die leben einfach in den Tag hinein und sehen, was kommt.

Von solchen Leuten darf man sich nicht beinflussen lassen. Schon gar nicht, wenn es negativ ist. Man sagt ja immer, "Man sieht den Menschen nur VOR dem Kopf!". So ist es auch. Man sieht nicht, was in den Köpfen wirklich vor geht. Man sieht auch schon mal Menschen, die etwas hektisch sind. Aber sind sie einfach nur hektisch oder verfolgen sie ein Ziel? Man weiß es nicht, wenn man sie nicht fragt.

Erfahrungen im Leben

Man muss auch mal auf das eigene Leben zurück blicken. Was hat man schon alles erreicht? Was hat man gut gemacht? Was kann man überhaupt? Welche Erfahrungen hat man gemacht? Was will man noch erreichen? Welchen Partner braucht man dazu?

Das sind alles Gedanken, die man sich machen sollte. Man darf sich nicht von anderen etwas ab gucken, die in den Tag hineinleben.

Das Leben ist nicht vorbei, wenn man negative Dinge erlebt hat. Man sollte es eher als Startpunkt sehen und sich sagen, "JETZT ERST RECHT!". Man darf nicht auf Menschen warten oder gucken was sie machen. Denn die haben vielleicht andere Pläne für ihr Leben. Wenn sie welche haben. Irgendwann ändern sich die Wege und man hat vielleicht keinen Kontakt mehr. Warum auch immer.

Man sollte sich mal 1-2 Stunden Zeit nehmen. Man sollte sich notieren, wo man hin will im Leben. Wie soll das weitere Leben aussehen? Sich über so was Gedanken zu machen, ist besonders dann wichtig, wenn man negative Dinge erlebt hat.
Die Ziele hat man vielleicht schon länger im Kopf und man weiß, was man will. Aber wirklich konkret hat man diese Ziele nicht ausgearbeitet. Spätestens am nächsten Tag fällt man wieder in den alten Trott und die Ziele sind verschwunden. Als wären sie nie da gewesen.

Ziele notieren

Man sollte sich seine Ziele schriftlich festhalten. Wie so vieles im Leben. Konkret notieren, wo man hin will im Leben. Wie auch die Wege notieren, wie man dahin kommt. Wenn man am nächsten Tag schon wieder den Großteil vergessen hat, kann man hier nachsehen für was man eigentlich lebt. Und wenn man dies nicht präsent hat, für was man alles tut, ist man wie das schon mal erwähnte große Schiff auf dem offenen Meer, dass nur so vor sich hin treibt wie die Strömung es gerade bewegt.

Aber das ist nicht sinnvoll. Man sollte ein konkretes Ziel haben im Leben. Wo man hin will, damit man diverse Dinge regelt und entsprechend "lenkt". Man hat sicher in seinem bisherigen Leben gewisse Dinge getan, die damit gar nichts zu tun haben, wo man hin will. Aber es ist eher die Ausnahme, dass man nach seiner Jugend Dinge tut, die man im Rentenalter immer noch macht.

Ziele für das eigene Leben haben heißt, einen Leitfaden für das Leben haben. Wenn man nur von heute auf morgen denkt, ist dies nicht nur kurzfristig gedacht, sondern auch sehr uneffektiv. Man lebt ja doch irgendwie in den Tag hinein. Wenn man schlechte Dinge im Leben erlebt hat, muss man diese aus dem Kopf streichen. Man wird immer negative Dinge erleben. Ob man will oder nicht. Manche regen sich über diese Dinge auf, damit sie etwas zu meckern haben und einen Grund für die eigene Unfähigkeit haben. Aber wenn man sich damit aufhält, kommt nie was Sinnvolles dabei raus, wenn man weiter lebt.

Eine Lebensplanung sollte also sein, damit man den Sinn für das eigene Leben hat.


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