Donnerstag, 3. März 2016

Jahresplan Monatsplan Tagesplan Todo-Liste

Es gibt verschiedene Listen, um sein Leben zu meistern. Aber was bedeuten sie? Wofür ist welche Liste da? Hier erkläre ich die verschiedenen Listen. Es ist möglich, dass es noch mehr gibt. Aber das sollten hier die Wesentlichen sein.

Jahresplan
Hier trägt man nur Dinge ein, die nur selten über das Jahr verteilt anfallen. Ich sage mal als Beispiel, die Zahlung von Jahresbeiträgen von Versicherungen. Diese werden vielleicht im Dezember bezahlt. Also wird hier für den Dezember eintragen, die Begleichung der Beiträge.

Oder die Ablesung der Heizung in der Wohnung. Wenn diese vielleicht Ende Januar abgelesen werden, kann man diese für die zweite Janaur-Hälfte eintragen. Die Termine werden meist von der Firma diktiert, welche die Ablesung vornimmt. Dies ist natürlich für die Kleinhaltung der Kosten.

Monatsplan
Hier werden Dinge eingetragen, die nur einmal pro Monat anfallen. Als simples Beispiel wäre hier die Fälligkeit der Miete an zuführen.
Hat man eine Rechnung, die nur alle 3 Monate anfallen. Ich sage mal als Beispiel die Beiträge für den Rundfunk (TV, Radio), sollte man sowieso die Beiträge auf den Monat umlegen und diesen geringen Beitrag monatlich "auf Seite" legen. Bzw. auf dem Konto lassen. Die Begleichung kann man dann in den Monatsplan mit dem jeweiligen Datum eintragen, oder in den Jahresplan. Wie man es selber für sinnvoll findet.
Oder Dinge die man nur einmal im Monat macht. Vielleicht das Ablesen des Stromverbrauchs. Um dann einen Überblick zu haben, für den Fall dass unverhofft viel Strom verbraucht wird. Dann hat man auch immer den Überblick, wenn dann einmal im Jahr die Abrechnung kommt und fällt nicht vom Stuhl, wenn man die Rechnung sieht.

Wochenplan
Hier kommen - richtig geraten - die Aufgaben rein, die man einmal die Woche erledigt. Ich sage mal als Beispiel, das Einkaufen. Man geht vielleicht Montags einkaufen. Also wird der Einkauf auf den Montag eingetragen. Dienstags wird vielleicht die Unterwäsche gewaschen. Dann trägt man dies für den Dienstag ein.
Welche Aufgaben man hat, muss natürlich jeder selber wissen und für sich entscheiden.

Tagesplan
Hier kommen die Aufgaben rein, die man täglich angeht. Man kann auch banale Dinge eintragen wie das Putzen vom Waschbecken. Man hat dies zwar im Kopf, aber genau das ist der Punkt. Man sollte nicht so viel im Kopf halten. Dies "nimmt" den Platz für andere Dinge. Auch hat man eine Art "Leitfaden" für den Tag, um Dinge zu erledigen.
Man trägt also alle Dinge ein, die man täglich erledigen muss. Wenn man sie täglich macht, sind sie sowieso schneller erledigt als wenn man sich nur einmal die Woche darum kümmert. Weil dann der Aufwand geringer ist.

Todo-Liste
Hier kommen die Dinge rein, die einmalig anfallen. Ich sage mal als Beispiel, wenn man etwas für jemanden erledigen muss. Wie das Einkaufen von Staubsaugerbeutel. Oder wenn man eine Schublade durchsehen und ausmisten will. Alle Dinge, die man nicht regelmäßig tun muss. Hier kann man dann auch der Reihe nach alles abarbeiten. Muss etwas zu einem bestimmten Termin fertig sein, schreibt man diesen hinter dem Punkt. So hat man immer im Überblick, was man als nächstes machen sollte und was langsam dringend ist. Wenn für alles genug Zeit ist, kann man hier auch einfach der Reihe nach die einzelnen Punkte abarbeiten.

WICHTIG

Man sollte sich nie zu viel vornehmen. Wir haben auch alle noch ein Leben außerhalb dieser Listen. Dies darf man nicht vergessen. Dann sollte man auch berücksichtigen, dass die Punkte und Aufgaben nicht miteinander kollidieren, bezüglich der Fälligkeit. Hat man zum Beispiel für Donnerstag 4 Punkte auf dem Wochenplan stehen, sollte man nicht am gleichen Tag 25 andere Punkte von der Todo-Liste erledigen. Dann ist am Ende vielleicht alles erledigt, aber für das normale Leben ist kein Platz mehr.
Man hat also mit solchen Plänen die Möglichkeit, alles vorher zu planen. Dies sollte man nutzen. So kann man auch planen, wann man was erledigt. Dann ist nur noch wichtig, dass man sich an den eigenen Plan hält.