Samstag, 1. Oktober 2016

Organisation im Alltag

Oft im Leben ist es so, man geht durch den Alltag weil man weiß, was zu tun ist. Man muss sich keine Notizen machen. Denn es ist ja immer gleich. Alltag eben. Doch es muss nur mal etwas Unverhofftes passieren. Schon vergisst man irgendwas, was man eigentlich tun wollte oder sollte.
Ich sage mal z.B. den Ablauf der Hausarbeit. Wenn man immer die gleiche Tätigkeit und den gleichen Ablauf einhält, wird es schnell so sein, dass man diesen verinnerlicht. Dafür braucht man keinen schriftlichen Plan. Aber was ist, wenn unerwartet Besuch kommt oder jemand ruft an, mit dem man sich stundenlang unterhält? Schon kann es leicht passieren, dass man nach wenigen Stunden nicht mehr weiß, bzw. gar nicht daran denkt, was man eigentlich tun wollte. Wer kennt diesen Ausspruch nicht? "Was wollte ich jetzt tun?". Entweder von sich selber oder von anderen Leuten.

Darum sollte man sich ALLES notieren. Alles aufschreiben, auch wenn man den Ablauf im Kopf hat weil man ihn täglich macht. Wenn man es aber schriftlich festgehalten hat, muss man nur mal einen Blick drauf werfen, um sich wieder zu erinnern, was man eigentlich machen wollte. Und was als nächstes an der Reihe ist.

Um dies sinnvoll zu gestalten, sollte man nicht 20 kleine Zettel nutzen. Hier ein Zettel mit Notizen, dort ein Blatt mit Notizen, dann dort wieder...... Am Ende hat man keinen Überblick über die Notizen mehr. Dann ist alles durcheinander, wie wenn man die Dinge im Kopf behalten hätte.

Man sollte einen Platz haben für alle Notizen. Man sollte sich z.B. einen Cheftimer zulegen. Gerade jetzt wieder für das kommende Jahr aktuell. In einem Cheftimer hat man mehr Platz zu schreiben. Oder man nimmt ein Schulheft. Dort ist auch viel Platz. Da kann man dann seine Termine festhalten, aber auch andere Dinge notieren, die erledigt werden müssen.




Gerade wenn man im Internet aktiv ist, hat man für verschiedene Seiten verschiedene Zugänge. Hier ein Passwort, da ein Mitgliedsname. Dafür sollte man sich einen Karteikasten zulegen. Einen kleinen, den man sich auf den Tisch stellen kann. Idealer Weise natürlich am PC. Auf die einzelnen Karten kann man sich den Zugang zu einer Seite notieren. Diese Karten sortiert man anhand der Webseiten-Namen unter A bis Z ein. So findet man diesen schnell.

Den Ablauf des Tages kann man sich auf ein großes Blatt Papier schreiben. Manche nutzen dafür auch ein Programm am PC. Aber wer guckt schon ständig in eine Datei rein? Diese muss meist geöffnet werden. Man kann den Link dazu zwar auf dem Desktop legen, aber irgendwann denkt man nicht mehr daran, dass er dort ist. Dann wird eh nicht mehr rein gesehen, weil man ja sowieso alles im Kopf hat. Und da ist man dann wieder an dem Punkt des Vergessens. Also besser alles auf ein Blatt Papier. Dieses Blatt legt man irgendwo hin, wo man es ständig vor Augen hat, oder man hängt es irgendwo auf, damit man es  ständig sieht. Wenn man aber öfter Besuch bekommt, kann man dieses Blatt auch in eine Schublade legen. Das sieht dann ordentlicher aus.

Damit hat man schon den Großteil des eigenen Lebens organisiert. Wichtig dabei ist einfach, dass man nicht viele kleine Zettel rumfliegen lässt, sondern alle Notizen an einer Stelle festhält. So muss man nicht suchen und man vergisst nichts.

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