Dienstag, 1. November 2016

Leben erleichtern durch Wegwerfen

Um den Kopf frei zu haben, sollte man auch in gewissen Abständen immer wieder mal ausmisten. Man hat Dinge im Schrank oder sonst wo, die man vermutlich nie wieder braucht. Man hat sie mal aufbewahrt, weil sie vielleicht eine gewisse Bedeutung hatten, oder weil man dachte, man braucht die Sachen sicher noch. Was sich dann doch als falsch rausgestellt hat. Aber die Sachen bleiben dort liegen, wo man sie hingelegt hat.

Um das zu vermeiden, sollte man aber immer wieder mal alles durch gehen und dann ausmisten. Vielleicht wirft man dann seine Vergangenheit weg, um es mal so zu formulieren. Aber zu einer früheren Zeit hatten Dinge vielleicht auch eine gewisse Bedeutung, was aber später nicht mehr so schwerwiegend ist. Weil sich das Leben geändert hat, oder die Lebenssituation, oder weil man zu gewissen Menschen gar keinen Kontakt mehr hat.

Damit man nach einer gewissen Zeit die Sachen wegwirft, die man nicht mehr braucht, aber damit man nicht jedes Teil 50 mal anfassen muss, sollte man sich einmal im Jahr Zeit nehmen, um alles durchzusehen. Vielleicht wenn ein neues Jahr beginnt. Das kann man sich gut merken. Oder man wählt einen anderen Zeitpunkt des Jahres, den man sich gut merken kann. Aber man kann ihn sich natürlich auch in den Kalender vermerken.

Natürlich kann man auch die Abstände verkleinern, wenn Bedarf besteht. 2 oder 3 mal im Jahr. Wie auch immer. Hauptsache ist, man bleibt immer geordnet.

Was man nicht mehr braucht, ist Müll

Beim Ausmisten sollte man darauf achten, alles wegzuwerfen, was man nicht mehr braucht. Nur weil es schön ist, sollte man vielleicht nur aufbewahren, wenn man den Platz dafür hat.

Wenn man Dinge weggeworfen hat, die man nicht mehr braucht, fühlt man sich erleichtert. Und man fühlt sich besser, weil man wieder mehr Platz hat. Man muss keine neuen Lagermöglichkeiten kaufen, wie Schränke oder Regale. Man hat Platz indem man andere Dinge entsorgt hat.

Das Schöne ist ja, wenn man gewisse Dinge erst mal weggeworfen hat, denkt man nachher gar nicht mehr darüber nach. Man vergisst einfach, dass man diese Dinge mal hatte. Sozusagen, "Aus den Augen - aus dem Sinn".




Also können diese Dinge ja nicht so wichtig oder bedeutsam gewesen sein. Vor allem muss man immer an die Vorteile denken. Man hat wieder mehr Platz für andere Dinge, man weiß was man hat und was nicht, und es sieht ordentlicher aus.

Erinnerungsstücke wegwerfen

Vielfach behält man auch Erinnerungsstücke. Gegenstände, die einen an eine bestimmte Zeit erinnern oder an bestimmte Situaitonen. Aber Erinnerungen verblassen. Das kann soweit gehen, dass man irgendwann nach einigen Jahren gar nicht mehr weiß, an wen oder was ein Gegenstand einen erinnern soll. Es kann natürlich auch sein, an gewisse Dinge Oder Menschen erinnert uns etwas, aber die Zeiten sind lange vorbei. Die Menschen haben nichts mehr mit dem eigenen Leben zu tun. Die Zeiten sind also lange vorbei.
Dann fragt man sich auch irgendwann mal, warum hat man diese Dinge noch? Vielleicht war es eine schöne und interessante Zeit. Aber wenn sie so nachhaltig wäre, hätte man diese Phase immer noch im Leben. Oder die Menschen wären noch da. Sind sie nicht mehr da, weil sie ihr eigenes Leben führen, sollte man sich auch überlegen, warum man die Sachen noch aufbewahrt. Denn wenn man den Leuten etwas bedeuten würde, hätte man ja immer noch Kontakt.

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