Dienstag, 2. Mai 2017

Wie organisiere ich mich?

Ich höre immer wieder Klagen, dass einem alles zu viel wird und dass man mit dem eigenen Leben nicht klar kommt. Aber ist es wirklich so schwer, sich selber zu organisieren? Man muss sicher sein Leben ein wenig ändern. Wir sind es vermutlich gewohnt, nicht alles nach einem Plan zu erledigen. Man macht etwas und das nächste hat man im Kopf. Entweder weil man es sich überlegt hat oder weil einem gesagt wurde, was zu tun ist.

Man sollte sein Tun von morgens bis zum Abend durchplanen. Natürlich braucht man auch Freizeit. Man muss sich irgendwo hinsetzen oder hinlegen können. Gedanklich einfach abschalten können. Sinnvoller Weise wäre die beste Zeit wohl am Abend. Denn man kann danach ins Bett gehen und sich im Schlaf erholen. Auch diese Freizeit sollte mit eingeplant werden.

Dies kann man auch mit ruhigem Gewissen machen, wenn man ein paar Punkte berücksichtig und diese immer konsequent durchzieht. Das beruhigt auch das eigene Gewissen.




- Alles schriftlich festhalten
Egal ob man sich eine Todo-Liste macht oder seine Termine festhält. Man sollte dies immer schriftlich machen. Ob in einem Kalender, einem Block, einem Heft, - das ist egal. Jeder wie er will und kann. Das muss jeder für sich selber entscheiden. Aber wichtig ist, dass man Dinge schriftlich festhält. Dann sind die Sachen aus dem Kopf raus, und man hat den Kopf frei, um sich auf die momentane Tätigkeit zu konzentrieren. Wenn man "Luft" hat, kann man sich auch noch Gedanken machen über eine Tätigkeit. Aber auch diese muss man sich notieren, damit man es nicht vergisst.

- Wiederholungen
Manche Dinge, die man öfter machen muss, sollte man immer zur gleichen Zeit machen. Angefangen mit dem "ins Bett gehen" und mit dem "Aufstehen". Auch für die Tätigkeit im Bad sollte man sich jeden Morgen gleich viel zeit nehmen. Also egal was man am Tage macht. Man muss es regelmäßig machen. Dann wird es einfacher und somit ist es schneller erledigt.

- Einfach bleiben
Egal was man macht. Man sollte es möglichst einfach angehen. Also keine komplizierten Dinge ins Leben rufen oder sich überlegen. Durch die Einfachheit kommt auch die Routine leichter. Und damit erledigt man die Dinge auch schneller. Dies sollte man auch bedenken, wenn man mit der Todo-Liste arbeitet. Auch hier sollte man einfach und direkt bleiben. Eine Liste, die nach und nach abgearbeitet wird ist effektiver als wenn man genau plant, um wieviel Uhr man was erledigt.

- Plan wählen
Wie man sein Leben organiseren will, muss man selber rausfinden. Es gibt sicher verschiedene Möglichkeiten und Vorschläge. Aber nicht jeder findet alles gut. Ich sage mal als Beispiel, Seine Termine im Handy zu speichern. Das hat man immer dabei. Aber vielen ist der Umgang zu umständlich.  Dann sollte man zum bewährten, guten, alten Notizbuch zurückgreifen. Also das muss man selber wissen. Man kann auch in den Schreibwarenhandel gehen und sich verschiedene Dinge ansehen und überlegen, wo man planen möchte. Aber wichtig ist, man tut es überhaupt.

Wie schon erwähnt, haben wir sicher alle früher ohne schriftliche Notizen gemacht. Man war noch jung und unbelastet. Man hat nicht so viel erlebt. Wenn man älter wird, ist auch viel passiert im Leben. Und irgendwann geht es nicht mehr, dass man sich alles im Kopf behält. Das muss noch nicht mal auf der geistigen Kapazität beruhen, sondern einfach darauf, was man im Leben erlebt hat. Dann ist es schwer damit, Dinge im Kopf zu behalten. Ob man will oder nicht. Und das ist sicher auch keine Schande. Man hat selten Einfluss darauf, wie sich das Leben entwickelt.



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