Sonntag, 23. Juli 2017

11 Tipps für die Organisation des Lebens

Hier führe ich nun mal einige Tipps auf, wie man sein leben verbessern kann. Gar vereinfachen. Es ist nicht schwer. Man muss nur eine gewisse Strategie haben und diese auch durchziehen. Denn es hilft nichts, wenn man nur in seinem Zimmer sitzt und darauf wartet, dass der Tag vorüber geht. Auf diese Weise kommt man nicht wirklich weiter im Leben. Egal, an welchem Punkt man sich befindet. Aber man will ja sicher nicht an diesem Punkt bleiben und den Rest seines Lebens so verbringen, wie bisher.

Folgende Ratschläge und Tipps sind nicht neu. Auch nicht für Leser dieses Blogs. Über einige Punkte habe ich schon mal etwas geschrieben. Aber hier ein Überblick darüber, damit man weiß, wie man sein Leben verbessert.



1, Prioritäten setzen

Man muss wissen, was man will. Dies ergibt sich also meist aus den Wünschen, die man hat. Oder womit man im Leben nicht zufrieden ist. Dies muss man ändern. Egal ob man zufrieden oder unzufrieden ist. Es gibt immer Punkte im Leben, die einem nicht gefallen. Kaum jemand ist total mit seinem Leben zufrieden.

Darum sollte man erst mal sehen, welche Punkte dies sind. Was man ändern muss um besser leben zu können. Dann sollte man sich eine Liste machen, die sich daraus ergibt. Dies sind die Punkte, die man im Leben erreichen will. Und erreichen sollte. Will man so eben wie in den letzten Jahren? An diesem Ort wie in den letzten Jahren? Mit den gleichen Menschen wie in den letzten Jahren? Wenn man dies nicht will, sollte man die Änderung angehen. Auch wenn das nicht an einem Tag geht. Aber es geht. Man muss es nur angehen.

2. Die eigene Zeit verlanen

Wir haben alle nur 24 Stunden pro Tag. Daran gibt es nicht zu rütteln. Aber diese Zeit kann man sinnvoll verbringen, mit der Umsetzung der eigenen Pläne, oder man kann diese Zeit mit rumsitzen verbringen.

Hierfür sollte man sich einen Plan machen. Für den ganzen Tag. Vom Morgen bis zum Abend. Was tut man? Wann tut man es? Wie lange tut man es? Diese Zeitplanung kann auch variieren. Also man kann sie ändern wenn es ein muss und wenn man merkt, es passt nicht.
Und man sollte sich auch Zeitpuffer und Ruhepausen einplanen. Denn Ruhe und Entspannung ist auch wichtig. Es bringt also gar nichts, wenn man seine Zeit von morgens bis zum Abend verplant. Damit setzt man sich eher selber unter Druck.

Außerdem muss man sich auch Zeitpuffer lassen für unvorhergesehene Dinge, die plötzlich dazwischen kommen können. Wenn man dafür keine zeitliche Kapazität hat, kommt man schon in Stress.

3. Müll entsorgen

Hier meine ich mit Müll, die Dinge die man gar nicht mehr benötigt. Die man vielleicht als Erinnerungsstücke aufbewahrt hat, aber wo die Erinnerungen über die Jahre verblasst sind oder an Bedeutung verloren haben. Und so sollte man sich von diesen Dingen befreien. Also sozusagen von den Altlasten befreien.

Man braucht im Grunde nur die Dinge, die man wirklich benutzt. Alles andere "schleppt" man nur mit sich rum. Entweder bei einem Umzug oder gedanklich. Man sieht diese Dinge immer wieder und wird an "die gute alte Zeit" erinnert. Aber will man da? Man kann sicher ein paar Kleinigkeiten aufbewahren, die einem etwas bedeuten. Aber man sollte nicht seine komplette Wohnung mit diesen Erinnerungsstücken vollstellen. Oder gar Dinge aufbewahren für andere, weil die vielleicht das ein oder andere noch brauchen können. Muss das sein? Hat man überhaupt noch Kontakt zu diesen Menschen?




4. Pausen und ruhige Tage einplanen

Bei der Planung seiner Zeit darf man auch die Pausen nicht vergessen, oder gar ganze Tage die einfach nur der Entspannung dienen. Man kann nicht 7 Tage die Woche 12 Stunden pro Tag mit etwas beschäftigt sein. Denn das demotiviert und man macht sich selber damit nur "fertig". Man braucht auch die Zeit, um neue Energie zu bekommen.

5. Ordnung schaffen

In seinem Leben und in seiner Wohnung sollte man Ordnung schaffen. Egal wie es aussieht und was man für ein Chaos hat. Egal wie dies gekommen ist. Aber man muss auch dafür sorgen, dieses Chaos zu bereinigen. Damit gibt man sich selber das Gefühl, dass man eine gewisse Klarheit im Leben hat. Egal ob in seinem Leben oder in seinem Umfeld. Man fühlt sich vielleicht auch selber nicht wohl, wenn man in einer chaotischen Wohnung lebt. Vollgestopft mit Erinnerungsstücke, die man vielleicht bisher nicht wegwerfen wollte. Aber wie gesagt, man schleppt diese Dinge nur mit in seinem Leben. Sei es bei einem Umzug oder auch im Kopf.

Also sollte man alles entsorgen, was man nicht mehr braucht. Und was man nicht mehr brauchen kann. Diese Dinge werden auch nicht nützlicher, wenn sie im Schrank rumliegen. Im Gegenteil. Sie stören nur.

6. Finanzen planen

Auch dies gehört zu einem sorgenfreien Leben. Das liebe Geld. Egal welches Einkommen man hat und von was man lebt. Das vorhandene Geld muss effektiv verplant werden, damit man nicht nach 2 Tagen des Monats keines mehr hat und den Rest des Monats sehen muss, wie man klar kommt. Auch vorsorgen muss man. Für die Rente zum Beispiel.

Hier sollte man sich auch einen schriftlichen Plan machen darüber, was man benötigt um die monatlichen Kosten zu decken oder was man sich auf Seite legen kann. Hat man zu wenig Geld zur Verfügung? Dann muss man sein Einkommen eben erhöhen. Zum Beispiel durch einen Nebenjob im Angestelltenverhältnis oder auf selbstständiger Basis. Auch wenn letzteres mehr Aufwand bedeutet. Aber vielleicht kann man daraus etwas machen, was dann am Ende zum Hauptjob wird.




7. Haushalt 

 Auch hier sollte man das eigene Vorgehen konsequent planen. Sei es bezüglich des Putzens oder des Aufräumens. Wie leben alle nicht in einem Museum. Daher muss nicht alles top sein und klinisch rein. So muss auch nicht jede Türklinke täglich abgeputzt werden oder jedes Stück Müll direkt nach draußen zum Mülleimer gebracht werden, damit der Eimer in der Wohnung nicht schmutzig wird. Das sind alles Dinge die zwar vorbildlich sind. Aber unnötig.

Man kann also für sich selber einen Putzplan erstellen, so dass man gewisse Dinge nur einmal die Woche macht. Dann hat man auch mehr Zeit für andere Dinge. Es sei denn man hat sowieso Langeweile und hat die Hoffnung, auf dem Weg zum Mülleimer jemanden zu treffen, mit dem man sich unterhalten kann.

8. Lebensmittel einkaufen 

 Hier sollte man immer ein Blatt Papier bereit liegen haben damit man sich sofort notieren kann, wenn etwas fehlt. So vergisst man nichts und muss dann 2 Stunden später noch mal einkaufen gehen oder fahren. Auch sollte man möglichst große Packungen kaufen. Diese sind meist günstiger. Man spart also Geld und dazu auch noch Zeit, weil man nicht so oft einkaufen muss.

9. Zeit sparen durch Verzicht auf Fernseher

Es hört sich sicher für viele seltsam an. Aber auch auf den Fernseher kann man verzichten. Man wird durch das Gerät meist eh nur abgelenkt. Und man kann eigene Dinge nicht wirklich umsetzen, weil man immer wieder abgelenkt wird durch das TV Programm. Wobei man sagen muss, es laufen sowieso meist Wiederholungen oder unsinnige Sendungen. In der Zeit kann man vernünftigere Dinge erledigen wie Pläne machen für die eigenen Aufgaben oder man kann sich auch mit anderen Menschen unterhalten. Sei es mit der Familie die bei einem wohnt oder man telefoniert mit Bekannten. Das ist sicher alles effektiver als sich die 500. Wiederholung einer Sendung anzusehen. 




10. Listen erstellen

Man sollte sich immer wieder Listen erstellen. Die so genannten Todo-Listen. Hier schreibt man sich auf, was man erledigen muss. Wann man es erledigen muss oder bis wann es erledigt sein muss. Entsprechend kann man seine täglichen Aufgaben planen. So kann und sollte man zum Beispiel für bestimmten Aufgaben auch einen festen Tag festlegen. Ich sage mal Wäsche waschen am Samstag. Das heißt, Am Samstag wird alles gewaschen, was sich bis dahin angesammelt hat.
Auch das Essen machen sollte zu einem bestimmten Zeitpunkt erfolgen. Vielfach wurde ja früher schon um 12 Uhr zu Mittag gegessen. Jedes Familienmitglied wusste, um 12 Uhr hat "Mutti" das Essen fertig und man konnte sich darauf einstellen, zu dieser Zeit zu Hause zu sein. Somit hatte die Planung und Festlegung von bestimmten Uhrzeiten etwas Sinnvolles.

Dabei sollte man auch große Aufgaben in kleine Aufgaben aufeilen. Wenn man also zum Beispiel als große Aufgabe hat, den Keller aufzuräumen, macht man den gesamten Keller nicht an einem Tag sondern man teilt den Keller zum Beispiel auf in 4 Teile und räumte diese an 4 Tagen auf.
Oder wenn man das Bad nach langer zeit mal wieder komplett säubern will. Dann macht man nicht das Bad an einem Tag sondern teilt sich das auf. Zum Beispiel so: Montag - Badewanne, Dienstag - Waschbecken, Mittwoch - WC, Donnerstag . Wand / Kacheln / Fugen. Dann ist das Badezimmer nach 4 Tagen sauber und man hatte trotzdem noch Zeit für andere Dinge, ohne Stress.

11. Dinge an ihren Platz

Die Gegenstände, die man täglich oder sonst wie regemäßig benutzt, sollte man an einem bestimmten Ort lagern. Als Beispiel, man hat ja in der Küche auch einen bestimmten Ort für Teller, Gläser, Töpfe, Besteck. Warum auch nicht für andere Gegenstände wie Schlüssel, Batterien, Schreibblöcke, Stifte? Dann muss man nicht ständig suchen sondern weiß sofort, wo etwas zu finden ist wenn man es braucht. Das spart dann viel Zeit weil man nicht immer suchen muss, wo etwas ist.

Dafür sollte man auch die Schränke ausmisten und Dinge wegwerfen, die man nicht mehr braucht. Egal ob alte Kleidung, die man nicht mehr anzieht oder Ordner, die man mal benutzen wollte um Papiere abzuheften. Wenn diese Dinge weg sind, hat man wieder mehr Platz in den Schränken für die Dinge, die man wirklich noch braucht und benutzt. So entrümpelt man sein Leben.

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