Montag, 24. Juli 2017

Wie plane ich meine Finanzen?

Unter Umständen ist es keine schöne Aufgabe, die eigenen Finanzen zu regeln. Manches verdrängt man am liebsten weil es unangenehm ist. Doch das bringt nur noch mehr Probleme.
Man muss seine Finanzen regeln damit man einen guten Überblick hat und nicht mehr Geld ausgibt als man hat. Wenn man dies schon getan hat muss man die Notbremse ziehen. Dies werde ich in einem anderen Beitrag erläutern.

Wichtig ist erst mal die bestehende Finanzlage in den Griff zu bekommen. Als erstes muss man sich notieren, wieviel Geld rein kommt in den Haushalt. Egal ob dieser aus einer oder fünf Personen besteht. Am Ende fallen Kosten wie Miete oder Strom auf alle Personen und Einkommen.
Dann werden die monatlichen Kosten aufgelistet. Miete, Strom, Telefon, usw.
Kosten die alle paar Monate anfallen, müssen umgelegt werden auf EINEN Monat. Wird z.B. die Antibabypille nur einmal im halben Jahr gekauft (Großpackung weil es billiger ist), müssen die Kosten pro Monat umgerechnet werden. Beispiel: Eine Packung kostet 60,- Euro und reicht für 6 Monate, muss man 60 durch 6 teilen. Macht also 10,- Euro pro Monat. Diese 10,- Euro werden im Monat auf "Seite" (Sparbuch oder Spardose) gelegt damit man nach 6 Monaten die 60,- Euro locker beisammen hat. Das gleiche mit der Kfz-Steuer. Diese wird üblicherweise einmal im Jahr bezahlt. Kostet z.B. 300,- Euro. Macht also pro Monat 25,- Euro. Auch diese werden "auf Seite" gelegt und man hat nach einem Jahr den Betrag zusammen.
Dies wird mit ALLEN Kosten gemacht. Auch Versicherungen und ähnlichem. Dabei sollte man nichts vergessen. Am besten ist, man sieht dabei alle Kontoauszüge durch von einem Jahr.

Auch die Ausgaben die man im Alltag hat, darf man nicht vergessen. Der wöchentliche Lebensmitteleinkauf sowieso. Hier sollte man die Ausgaben pro Woche festlegen.
Ebenso wie "Vergnügen". Hier sollte man das Einkommen, welches man zur Verfügung hat, durch die Tage im Monat teilen. Gibt man heute nichts aus, kann man morgen das Doppelte ausgeben.




Ihr merkt schon, eine konkrete Finanzplanung ist das A und O! Das Einkommen, welches dafür zur Verfügung steht, aufteilen auf die Wochen bzw. Tage des Monats. So gibt man nicht mehr aus als man hat.

Wenn z.B. eine neue Versicherung abgeschlossen wird, muss diese natürlich in die Finanzplanung aufgenommen werden. Dafür muss der Betrag für das "Vergnügen" entsprechend gekürzt werden. Ist dies nicht möglich, sollte man überlegen ob man die Versicherung wirklich braucht oder man sie abschließt wenn man mehr Geld zur Verfügung hat.

Solch eine Planung der Finanzen ist nicht jedermanns Sache. Natürlich wird man sich dadurch immer wieder bewusst das man zu wenig Einkommen hat, wenn es so ist. Aber was nutzt es wenn man nach 2 Wochen alles Geld ausgegeben hat und die nächsten 2 oder 3 Wochen sehen muss wovon man Lebensmittel oder andere Dinge bezahlt? Das macht keinen Sinn.
Sollte die ganze Finanzplanung vorne und hinten nicht passen, "ist das Kind bereits in den Brunnen gefallen". Dann hilft es nur noch wenn man mit den Firmen spricht bezüglich einer Ratenzahlung. Doch auch dafür muss man wissen wieviel man ausgeben kann. Dazu später mehr in diesem Blog.

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