Samstag, 5. August 2017

An sich denken und Burnout vermeiden

Manchmal ist es leider so das man viel  zu tun hat, ohne das man es will. Man kann sein Leben toll organisieren. Aber irgendwann bricht aus irgendeinem Grund alles über einen herrein. Z.B. wenn andere es versäumt haben, Dinge im Vorfeld zu regeln. Was dann?

Dann sollte man sich noch besser organisieren. Vor allem aber sollte man sich auch mehr Ruhepausen gönnen und die Aufgaben  zeitlich  in die Länge ziehen.


Das bedeutet, nicht 20 Aufgaben am Tag erledigen weil sie nun mal anliegen. Das kann man für zwei oder drei Tage machen. Aber dann baut man ab und man wird einfach "ausgelaugt". Körperlich und geistig. Der Burnout rückt näher, ohne das man es eigentlich will. Irgendwann kann man einfach nicht mehr. Und das nützt am Ende niemandem.

Um das zu vermeiden, sollte man sich noch besser organisieren. Zum einen wie erwähnt, Ruhepausen gönnen. Alle Aufgaben so in die Länge ziehen, das man dazwischen genug Zeit hat um sich die nötige und erforderliche Ruhe zu gönnen.




Die Aufgaben, die nicht ganz so wichtig und dringend sind, nach hinten verschieben. Was notwendiger Weise so schnell wie möglich erledigt werden soll, nach vorne setzen und möglichst bald erledigen.

Aber dabei immer darauf achten das man zwischendurch auch die Ruhe hat, die man braucht. Man sollte sich dabei auf keinen Fall von anderen unter Druck setzen lassen. Zur Not verzichtet man auch eine Zeit lang auf die eigenen Verpflichtungen.

In Zeiten von Handy und Internet ist es meist so, das diese Geräte den Druck fördern. Sicher sind sie hilfreich. Besonders wenn man die Zeit mit Damals vergleicht, als es das alles noch nicht gab. Aber gerade das Handy fördert auch den Burnout. Man ist immer und überall erreichbar und ansprechbar. Also schaltet man das Handy einfach aus. So hat man mehr Ruhe und kann sich um seine Dinge kümmern die erledigt werden müssen. Man kann es natürlich immer mitnehmen für den Notfall, wie ein Unfall oder ähnliche Dinge. Aber man sollte es abstellen wenn man viel zu tun hat. So ist man nicht mehr ständig erreichbar und kann sich mehr auf seine Aufgaben konzentrieren.
Sicher gibt es Leute, die dies nicht gut finden. Aber was nutzt es, wenn man irgendwann nicht mehr erreichbar ist weil man ausgelaugt im Krankenhaus liegt?

Ich will das hier aber nicht "klein reden". Manchmal opfert man sich einfach zu sehr auf. Egal für wen. Auch für die Kollegen. Oder weil man bei Chef gut da stehen will. Es gibt verschiedene Gründe. Auch im privaten Umfeld kann man "es" übertreiben, weil gewisse Menschen einem wichtig sind.

Aber an muss immer bedenken: Wenn man an dem Punkt ist, wo es nicht weiter geht, dann dauert es Monate oder Jahre, bis man wieder "fit" ist. Und was ist in der Zeit? Dann ist man auch nicht für besagte Leute da. Und wenn man dann weg ist, wird an halt ersetzt. Daran sieht man meist, wieviel das Wert war, dass man sich aufgeopfert hat.