Dienstag, 8. August 2017

Serie - Die Gewerbeanmeldung

Wenn man etwas macht, mit dem man Geld verdient, muss das Finanzamt davon wissen. Sonst ist es Schwarzarbeit. Das kann man hier ganz klar und deutlich sagen. Ob man Freibeträge hat oder nicht, das ist dann eine andere Sache. Aber sobald man etwas verdient, wovon das Finanzamt nichts weiß, ist es Schwarzarbeit. Das ist einfach Fakt.


Aber muss man nun zum Finanzamt rennen um denen dies mitzuteilen?

NEIN. Muss man nicht. Denn das geht automatisch, wenn man sein Gewerbe anmeldet. Man meldet sein Gewerbe - egal welches - beim Gewerbeamt an. Dies gibt es in jeder Stadt, und in jeder Gemeinde. Entweder im Rathaus oder in Städten vielleicht separat. Man muss mal sehen, wo die im eigenen Wohnbereich ist. Aber es gibt es überall.

Bei der Anmeldung kann man auch mit dem Menschen besprechen, wie man das Gewerbe anmeldet. Unter welchem Namen. Als Kleingewerbe oder als vollständiges Gewerbe. Dazu werde ich mich hier nicht weiter äußern, weil mir dafür die Kompetenz fehlt. Ich kenne nicht alle Möglichkeiten. Und ich kann euch auch hier an dieser Stelle nur raten, hört nicht auf gutgemeinte Ratschläge von Bekannten. Jeder weiß etwas und jeder meint, was er weiß ist richtig. Dabei entscheidet man letztendlich nur von offizieller Seite, was nun richtig ist.




Man kann Ratschläge geben und Empfehlungen. Aber auf diese Aussagen sollte man sich niemals verlassen. Sonst hat man am Ende mehr Probleme als einem lieb ist.

Bei der Anmeldung bekommt man dann auch eine Gewerbeanmeldung. Diese braucht man zum Beispiel, wenn man im Großhandel einkauft. Den im Großhandel muss man belegen, dass man ein Gewerbe hat. Und mit dieser Gewerbeanmeldung kann man dies belegen.

Aber muss man nun zum Finanzamt?

Nein, Das geht wie gesagt, automatisch. Man meldet sein Gewerbe beim Gewerbeamt an. Von dort aus geht die Info weiter. Sozusagen im Hintergrund. An das Finanzamt, an die Berufsgenossenschaft, die IHK (Industrie- und Handelskammer) oder die Handwerkskammer, je nach Gewerbe, an das statistische Landesamt und die Gewerbeaufsicht.

Das hört sich vielleicht kompliziert an. Aber ist es nicht. Beim Finanzamt muss man sowieso seine Steuererklärung abgeben. Die IHK muss man nur bezahlen wenn ein bestimmter Umsatz erwirtschaftet ist. Und man bekommt von denen sogar monatlich eine Zeitung. :-)

Und das ist schon alles. Man meldet sein Gewerbe also nur einmal an beim Gewerbeamt. Man kann mit dem Menschen reden, wie man es anmeldet. Alles andere geht automatisch und man bekommt ggf. Post von denen, und die kann man dann in Ruhe bearbeiten. Falls dies überhaupt notwendig ist.

So einfach ist das. Aber man vermeidet damit viel Ärger. Nochmal: VOR DER AUFNAHME DER TÄTIGKEIT SOLLTE MAN SEIN GEWERBE ANMELDEN! So vermeidet man viel Ärger. Denn letztendlich verdient man vielleicht 10,- Euro, muss aber 1000,- Euro Strafe zahlen wegen Schwarzarbeit. Die Beträge kenne ich nicht. Aber das nur mal als Beispiel. Und man sieht schon, es lohnt nicht.

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