Montag, 18. September 2017

Stressfrei einkaufen mit Kindern

Manchmal geht es nicht anders, als das man die Kinder mitnimmt zum Einkaufen. Gerade wenn sie noch kleiner sind und noch nicht alleine zu Hause bleiben können.

Wenn sie größer sind, quengeln sie vielleicht, weil sie mit wollen. Und das ist am Ende eher stressig. Denn beim Einkaufen ist es oft so, dass die Kinder "gerne" etwas haben möchten. Das ist nicht schwer, bei der Vielzahl an Dingen, die im Geschäft, Supermarkt oder Discounter zu sehen sind. Oft ist es auch ganz bewusst so gemacht. Die Süßigkeiten an der Kasse sind nicht für die Erwachsenen. Auch wenn sich einige dann noch gerne etwas mitnehmen. Vorwiegend sind diese Waren für die Kinder gedacht. Also es wird ganz bewusst darauf abgezielt, dass die Kinder dem Geschäft zu mehr Umsatz verhelfen.


Das ist sicher nicht verwerflich. Das ist nun mal die freie Marktwirtschaft. Da arbeiten die Geschäfte damit, Bedürfnisse zu wecken. Auch bei Kindern.





Wie vermeidet man quengelnde Kinder?


Indem man ihnen schon früh klar macht, dass das Geld nicht in unbegrenzten Mengen vorhanden ist. Kinder müssen schon früh lernen, mit dem Geld richtig umzugehen und zu sparen. Und hier geht es nicht nur um das eigene Geld der Kinder. Sondern in dem Fall auch um das Geld der Eltern.

Gerade ganz kleine Kinder, die noch im Einkaufswagen sitzen, greifen gerne an der Kasse zu den Süßigkeiten. Damit man ihnen nicht an der Kasse auf die Finger schlagen muss, sollte man auch denen schon früh beibringen, dass sie nicht alles haben können was sie wollen. Das erleichtert das Leben.


Die einfachste Art, diesen Ärger zu vermeiden, ist natürlich, die Kinder beim Wocheneinkauf zu Hause zu lassen. Wie schon erwähnt geht das aber nicht immer. Besonders wenn sie noch klein sind. Also sollte die Gelegenheit genutzt werden, Kindern schon früh auch im Geschäft beizubringen, mit welchen "Tricks" die Unternehmen arbeiten. Teure Ware in Greifhöhe, billige Ware nach unten, bestimmte Produkte in Displays im Weg als Kundenstopper, und so weiter.

Schon die Kinder müssen das verstehen. Das hilft auch dabei, dass man sie ab und zu mal schicken kann, um eine Kleinigkeit zu holen, ohne dass sie mit 5 vollen Tüten nach Hause kommen.

Wenn du mit einem Kind einkaufen gehst, dann kläre VORHER schon diese Dinge ab. Rede mit dem Kind und stelle die Regeln auf. Damit das Einkaufen dann stressfreier wird.

Kinder sind nun mal neugierig. Das liegt in ihrer Natur. Die Süßwarenabteilung und die Spielwarenabteilung ist dann sicher ein Paradies für Kinder. Und das nutzen die Unternehmen. Darum sollte man VORHER schon Dinge klar stellen, damit man sich im Geschäft vor allen Leute nicht mit den Kindern rumstreiten muss.

Einkaufsliste für die Kinder


Das ist eine einfache Möglichkeit, Kinder abzulenken. Man schreibt eine zweite Einkaufsliste mit den Dingen, die man im Haushalt braucht, und lässt diese Liste von den Kindern "bearbeiten". Damit sie die Waren holen und in den Einkaufswagen legen. Damit haben die Kinder eine Aufgabe und sehen sich nicht so intensiv um, was für tolle Dinge in den Regalen liegt und steht. Mit dieser Aufgabe sind sie von den Verführungen der Warenpräsentation abgelenkt. Denn sie konzentrieren sich darauf, ihre Aufgabe zur Zufriedenheit der Eltern zu erledigen.

Anschließend sollte man die Kinder natürlich loben, wenn sie die Aufgaben zur vollen Zufriedenheit erledigt haben. Zudem sollte man auch Kindern einen eigenen Einkaufswagen geben. Gerade die größeren Geschäfte haben auch Einkaufswagen für Kinder. Diese sind zwar sicher für andere Dinge gedacht als für Kosmetik, aber darum geht es ja. :-)

Das richtige Geschäft


Man sollte auch das richtige Geschäft auswählen. Denn es gibt Geschäfte, in denen die Mitarbeiter auch die Kinder begrüßen und sie als gleichwertige Kunden behandeln. Auch damit werden Kinder davon abgelenkt, sich den Verführungen in den Regalen zu widmen.

Richtig formulieren


Auch sollte man daran denken, den Kindern nicht VERBOTE auszusprechen. Man sollte diese Dinge, die Kinder nicht sollen eher positiv ausdrücken wie "ich möchte nicht, dass du....."




Besser loben als belohnen


Wenn die Kinder sich anständig verhalten haben, sollte man sie LOBEN! Ein Lob ist mehr wert als eine kleine Süßigkeit Man kann ihnen zwischendurch mal etwas geben, was sie mögen und womit sie Spaß haben. Aber wenn man ihnen dann zum Beispiel im Geschäft schon etwas kauft oder vorher sagt, "Wenn du alles gut machst kannst du dir da was aussuchen!", dann konzentrieren sie sich eher auf die Belohnung und schauen, was sie sich aussuchen. Aber genau das will man ja vermeiden.

Fazit


Wenn man die Kinder richtig erzieht, ist auch das Einkaufen mit ihnen stressfreier.

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