Montag, 16. Februar 2015

Die verhasste Todo-Liste

Es gibt einige Leute, die haben etwas dagegen, eine Todo-Liste zu führen. Sie möchten sich ihr Leben nicht von einer Liste bestimmen lassen.
Dabei ist diese Liste aber von ihnen selber dann erstellt mit Aufgaben, die sie sowieso erledigen müssen.

Ich höre immer wieder von Leuten, das es ihnen zu aufwendig oder zu lästig ist, eine Todo-Liste zu erstellen und danach zu leben. Ich denke aber, diese Leute haben nicht erkannt das eine Todo-Liste ihnen hilft, ihre Aufgaben zu erledigen. Sicher haben manche auch so wenig zu tun, das sie die 1-2 Punkte im Kopf behalten können. Andere haben aber immer so viel zu tun, dass man dies unmöglich alles im Kopf behalten und abrufen kann wenn es nötig ist. Hier und da, ein paar Dinge. Das ist sicher möglich. Aber irgendwann geht es halt nicht mehr.
Vor allem dann, wenn man im Leben so viel zu tun hat. Weil man sich zusätzlich um andere kümmern muss. Oder aus anderen Gründen.

Man muss sich aber bewusst machen, das die Todo-Liste ein "Freund" sein kann. Sie gibt einem das Gefühl, einen "Tritt in den Hintern" zu bekommen damit Dinge erledigt werden.
Gerade wenn man viel zu tun hat, sollte man sie nutzen um seine eigenen Gedanken zu sortieren.

Ebenso kann diese Liste einen auch dazu animieren, tätig zu werden. Oft ist es ja so, wenn man viele Dinge zu tun hat, fühlt man sich überfordert. Die Folge ist, man wehrt sich innerlich gegen die Dinge die zu tun sind und vergisst oder ignoriert sie. Das bringt gar nichts. Denn die Dinge erledigen sich nicht von alleine.

Darum ist eine Todo-Liste kein "Feind", sondern ein Hilfsmittel welches man nutzen sollte. Sie hilft einem, besser das Leben zu meistern.
Hier sollte man bei der Planung daran denken, auch mit kleinen Schritten kommt man zum Ziel. Das heißt, man muss nicht alles auf einmal erledigen. Lieber die Aufgaben so verteilen das man jeden Tag ein wenig macht, statt sich pro Tag so viel vorzunehmen das man es doch liegen lässt.
Man sollte sich einen Tagesplan machen, welche Aufgaben jeden Tag pro Woche zu erledigen sind. Wann man was tut. Hierfür habe ich oft schon einen "Cheftimer" angesprochen, weil man dort viel Platz hat für Notizen. Doch da es offenbar jetzt keine Kalender mehr für das laufende Jahr gibt, nimmt man sich einfach einen leeren Block und schreibt das Datum selber jeweils rein.
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