Mittwoch, 15. Juli 2015

Aufgaben endlich erledigen

Wir kennen es alle. Man hat mal Zeiten, wo die Aufgaben größer sind als die Lust, diese zu erledigen. Die Gründe können unterschiedlich sein. Zu vielfältig um darauf hier einzugehen.
Aber die Motivation und die Power kann schon mal öfter fehlen.

Die Aufgaben, die erledigt werden müssen, "stauen" sich, sozusagen. Sie warten darauf, angegangen zu werden und vermehren sich.
Man gibt zwar oft den "schlauen" Rat, diese einfach angehen. Endlich erledigen. Ob man will oder nicht. Aber solche Ratschläge sind meiner Meinung nach nicht sehr hilfreich. Wenn jemand einfach keine Motivation hat, bei dem hilft auch nicht der "gute Rat", einfach anfangen.



Doch man muss sich auch mal klar werden, welche Nachteile es hat wenn man die Aufgaben nicht angeht. Nehmen wir als Beispiel das Aufräumen. Wenn man die Wohnung nicht aufräumt, kann es irgendwann zu peinlich werden überhaupt jemanden rein zu lassen. Und dies mindert die Motivation noch mehr, wenn man immer aufpassen muss, dass niemand rein kommt.

Sicher muss man es angehen. Aber "einfach machen" ist gut gesagt. Doch man muss auch seinen ganzen Tagesablauf in den Griff kriegen. Angefangen damit, wann man abends ins Bett geht und wann man morgens aufsteht. Geht man einer geregelten Arbeit nach, wird alles andere "drumrum" gelegt. Aber wichtig ist, man muss für sich selber festlegen wann Schlafenszeit und wann Aufstehzeit ist. Daran muss man sich halten, damit der Körper fit ist für andere Aufgaben. Denn im Schlaf erholt sich der Körper.

Für den nächsten Tag muss man sich die berühmte "To-Do-Liste" anlegen. Ich kann nur immer wieder drauf hinweisen. Solch eine Liste soll nicht mehr Arbeit bereiten. Sie soll helfen, die Aufgaben zu erledigen. Man kann eine To-Do-Liste anlegen, die täglich abgearbeitet wird, was dann ein Tagesplan ist. Oder entsprechend wöchentlich oder monatlich. Aber auch für einmalige Aufgaben kann man solch eine Liste anlegen. Dafür ist eine To-Do-Liste eigentlich vorgesehen. Man schreibt sich also auf, was erledigt werden muss.

Viele machen entsprechend eine Liste die dann einfach Punkt für Punkt abgearbeitet wird. Man kann die Punkte aber auch direkt in einen Kalender (Cheftimer) schreiben und hat so auch einen Plan, WANN die Punkte erledigt werden müssen. So gibt man sich also zusätzlich noch den Zeitpunkt der Erledigung.

Hinter den Aufgaben kann man auch noch das jeweilige Ziel notieren, was man damit erreichen will. Diese Ziele gehören natürlich auch auf einem separaten Blatt, da die Ziele manchmal nicht sofort erreicht werden können. Aber wenn sie bei den Aufgaben stehen, weiß man wenigstens für was man diese Aufgaben erledigt.

Der Zeitpunkt der Erledigungen sollte natürlich auch sinnvoll geplant sein. Was muss wann erledigt werden? Also das Wichtigste zuerst. Notfalls werden für die Aufgaben Tage festgelegt. Wo dann wieder ein Kalender sinnvoll ist.

Wir neigen dazu, die angenehmen Aufgaben zuerst zu erledigen. Was man gerne tut, macht man meist zuerst. Doch das ist falsch. Man muss wirklich danach gehen, wann welche Aufgabe erledigt sein muss. Es bringt nichts wenn man nur die angenehmen Aufgaben erledigt und der Rest bleibt liegen.

Was unangenehm ist oder was man nicht gerne angeht, sollte ganz bewusst bei den Punkten sein die man zuerst erledigen muss. Man wird nach der Erledigung ein gewisses, befriedigendes Gefühl verspüren, weil diese unangenehmen Aufgaben aus dem Kopf sind.

Bei all den Aufgaben, die erledigt werden müssen, sollte man eines nicht vergessen. Das eigene Wohlbefinden! Was macht man gerne? Womit beschäftigt man sich? Dies sollte man einfach mit einplanen, wenn man es nicht nebenbei machen kann wie "Musik hören".

Doch man muss sich auch die Ruhe gönnen. Damit meine ich nicht die Ruhe beim Schlafen. Da erholt sich der Körper ja sowieso. Auch braucht man Zeit für sich selber. Um einfach "abzuschalten". Nicht über Pflichten nachdenken.
Wie man es macht, muss man für sich selber entscheiden. Wo kann man wie am besten abschalten? Ein Spaziergang? Zu Hause lesen?
Man sollte in jedem Fall dabei beachten, unsere moderne Welt mit Computer, Handy und Fernsehen verursachen auch eine Reizüberflutung. Wenn man immer und überall erreichbar ist (Handy) und ständig TV oder PC laufen hat, wird dies zu viel für unser Gehirn. Auch wenn man es erst mal nicht merkt. Doch irgendwann wird dies einem bewusst.

Darum braucht man auch eine Zeit und einen Ort an dem man sich einfach zurück ziehen kann. Nach dem Motto "Nichts hören und nichts sehen".

Diese "Ruheinsel" muss man sich einfach schaffen und Mitbewohnern ruhig sagen, das man in diesem Zeitraum nicht gestört werden will. Egal ob Kinder oder Partner. Man muss dabei klare Grenzen setzen.

Dann kann man auch seine Aufgaben erledigen. Man steht nicht unter dem Druck weil man diese Aufgaben nicht im Kopf hat. Und zudem hat man die Entspannung die man braucht durch die Ruhephasen für sich alleine.