Donnerstag, 4. Februar 2016

Eigene Termine planen

Man hat so viel zu tun, oder man will so viel erledigen, aber der Tag hat zu wenig Stunden. Das haben wir sicher alle schon mal im Gefühl gehabt. Aber jeder von uns hat 24 Stunden zur Verfügung. Wie kommt es dann, dass bei den anderen alle klappt?

Vielleicht liegt es daran, dass sie das Zeitmanagement besser beherrschen. Sie organisieren den Tag konsequent und bekommen somit alles geregelt, ohne in Stress zu geraten. Das wollen wir doch sicher alle. Oder?


Das ist doch auch gar nicht so schwer. Man muss erst mal damit anfangen, alle seine Aufgaben und Termine aufzuschreiben. Dann sind sie nicht wirr im Kopf und man hat sie sozusagen "Schwarz auf Weiß". Dann sollte man diese Dinge sortieren. Und zwar nach Dringlichkeit. Was ist dringend? Was muss also zuerst erledigt werden? Die Dinge, die vielleicht morgen fertig sein müssen, sollte man auch sofort erledigen. Man hat dann ein gutes Gefühl dabei.

Kalender für Termine nutzen

Es ist hierfür sinnvoll, einen Kalender zu benutzen. Hier kann man Termine für Meetings, Treffen oder Abgabetermine eintragen und sieht, was als nächstes fällig ist.

Was nicht so dringend ist, kann man in den folgenden Tagen erledigen. Natürlich auch nach der Dringlichkeit sortiert. Man kann diese Dinge zwischendurch erledigen oder erst in einigen Tagen. Jedenfalls ist es verplant. Es wird also nicht vergessen.

Hier sagte ich schon mal, man muss selber ausprobieren, was einem besser liegt. Die klassische Methode eines Kalenders, wo man selber alles per Stift einträgt, oder ob man eine Möglichkeit im Internet oder am PC nutzt. Wenn man es nicht weiß, kann man es ausprobieren was einem eher liegt.
Es gibt auch Leute die tragen ihre Termine ins Handy ein. Sicher gibt es meist eine Funktion in den Geräten. Aber man muss es probieren, ob man damit im Alltag klar kommt.

Es bringt hier nichts, den Lesern vorzugeben was sie tun sollen. Jeder muss für sich selber rausfinden, wie er es am besten machen kann. Wie er am besten klar kommt. Ich sehe es als wichtig an, dass man seine Aufgaben entsprechend, zeitlich plant. So verringert man auch die "Gefahr", die wichtigen Punkte vor sich her zu schieben. Dass sie evtl. erst "irgendwann" erledigt werden. Damit macht man sich je nachdem was es ist, nur noch mehr Probleme.

Termine vorverlegen

Wenn man die Angewohnheit hat, Dinge vor sich her zu schieben trotz Termine, egal ob von anderen gesetzt oder ob man sie selber gesetzt hat, kann man diese Termine auch einfach um 1-3 Tage vorverschieben. Also wenn etwas am Freitag fertig sein muss, einfach eintragen, dass es am Mittwoch fertig sein muss. Hier muss man sich natürlich an diese Vorgaben halten. Aber man hat es schon 2 Tage früher fertig und kann ganz entspannt an den Freitag gehen.

Dies bringt auch Vorteile wenn andere Gründe dagegen wirken, Termine einzuhalten. Vielleicht sogar Gründe, die man nicht vorhersehen konnte. Also um es einfach auszudrücken: Wenn was Unvorhergesehenes dazwischen kommt, hat man noch etwas "Luft" um die Dinge zu erledigen.

Man muss immer damit rechnen, dass etwas Unvorhergesehenes dazwischen kommt. Man hat vielleicht gar keinen Einfluss darauf. Aber wenn hier etwas dazwischen kommt, ist auch das kein Problem, weil man noch genügend Zeit hat.

Zudem muss man sich auch immer "Zeitpuffer" lassen. Das heißt, die Termine nicht zu eng legen. Egal ob es nur eigene Termine sind, an denen man etwas erledigt haben will, oder man Meetings hat. Es kann immer etwas dazwischen kommen. So hat man auch diese Dinge mit eingeplant, falls sie unvorhergesehen dazwischen kommen.

Man sollte sich nicht von äußeren Einflüssen in Form von Personen beeinflussen lassen. Besonders wenn man sie nicht für wirklich wichtig erachtet. Aber wenn Personen, die einem wichtig sind, die eigene Zeitplanung durcheinander bringen, sollte man für diese Möglichkeit immer etwas "Luft" lassen in der Zeitplanung.