Donnerstag, 27. April 2017

Frust erkennen Frust beheben

Oft im Leben kommt auch mal der Zeitpunkt an dem man einen gewissen Frust verspürt. Irgendwas im Leben läuft nicht so wie es eigentlich sollte. Entweder weil man falsch gehandelt hat oder man hat sich auf andere verlassen. Die Gründe sind vielfältig. Das würde hier auch den Rahmen sprengen.

Wichtig ist, dass man Frust erkennt wenn er da ist. Man selber verdrängt vielleicht gerne, wenn auch unbewusst. Doch woran erkennt man Frust?

Ich würde es mal so sagen: Wenn man nicht wirklich Hoffnung für seine Zukunft sieht. Keine Hoffnung bei dem was man eigentlich vor hat. Die Pläne sich nicht so richtig umsetzen lassen wie man es eigentlich will.

Man wird einfach lustlos. Man will sich gerne einfach nur ins Bett legen und das Leben an einem vorbei ziehen lassen. Alles ist "scheiß egal" und es hat sowieso keinen Wert wenn man etwas ändert.

Aber hilft das? Ich denke nicht. Jeder ist mal mies drauf und sieht nicht wirklich Erfolg in dem was man vor hat. Man denkt eher, das alles sinnlos ist. Egal was man tut, der Erfolg ist weit weg.

Doch was tut man gegen Frust?

Ich weiß aufgrund der Reaktionen hier auf meinen Blog, dass manche es als lästig oder sinnlos empfinden, Pläne aufzuschreiben und sich Notizen zu machen.




Sicher kann es vielfach auch mal sinnvoll sein, seinem Frust einfach nachzugeben. 1-2 Tage einfach nichts tun. Abhängen und sich dem Frust hinzugeben. Ich denke das braucht man auch mal.

Aber das sollte kein Dauerzustand sein. Jetzt kommt wieder der "böse" Spruch: Man sollte seine Zukunft und den Alltag planen. Idealerweise schriftlich, damit man nichts im Kopf behalten muss.

Frust kann auch zu Burn-Out führen. Und zu einer gewissen Antriebslosigkeit. Daher sollte man sehen das Frust nicht die Oberhand gewinnt.

Um Probleme und falsche Entscheidungen zu korrigieren, sollte man sich am besten erst mal notieren WAS eigentlich schief läuft. Was stört einen am eigenen Leben? Was läuft nicht so wie es sollte?



Man sollte sich erst mal notieren was nicht so ist wie es eigentlich sein sollte. Also die Probleme die man hat.
Analog dazu sollte man sich notieren welche Lösungswege es gibt um diese Probleme aus der Welt zu schaffen. Man sagt immer, für alles gibt es eine Lösung. So muss man auch denken. Wenn man nicht so denkt, ist der Frust schon sehr weit fortgeschritten.

Am Ende hat man eine Liste mit den Problemen und eine Liste mit den Lösungsmöglichkeiten. Das alleine löst natürlich noch kein Problem. Aber Sinn ist es, das man wieder "Licht am Horizont sieht". Das man seine Gedanken sortiert.

Im nächsten Schritt sollte man auch einen Plan machen um diese Probleme zu lösen. Nur die Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen hilft meist nicht. Besser ist es einen Plan zu erstellen, wie man diese Probleme angeht. Wann man was macht. Denn man sollte nicht alles an einem Tag erledigen. Das klappt meist nicht.

Besonders wenn der Frust schon da ist. Also sollte man die Lösungen zeitlich verteilen und entsprechend angehen.

Natürlich ist der Frust dann nicht von heute auf morgen weg. Auch danach sollte man sich seinem Frust hingeben, wenn er noch da ist. Einfach rumgammeln oder das tun was man gerne macht. Aber es hilft nichts, seine Probleme schleifen zu lassen. Von alleine gehen sie nicht weg.