Dienstag, 18. April 2017

Tagesablauf richtig festlegen

Natürlich kommt es immer wieder vor, dass man für nichts Lust hat und nur "rumgammelt". Das ist sicher gemütlich und schön. Aber im Endeffekt uneffektiv. Am Ende vom Tag fragt man sich, was man eigentlich den Tag über gemacht hat. Und man stellt mit Schrecken fest, man hat nichts Produktives erledigt. Dabei hat man doch so viele Dinge zu erledigen.

Damit das nicht passiert, sollte man sich den Tagesablauf festlegen. Dies gilt für den Arbeitstag wie auch für die private Zeit. Dies nennt man auch Tagesplan. Anfangen sollte man wirklich morgens. Aber nicht mit Arbeit. Sondern vielleicht nach dem Aufstehen erst mal mit einem leckeren Frühstück. Viele möchten eine Tasse Kaffee dabei um wach zu werden. Diese sollte man auch genießen. Nicht auf die Schnelle runterschlucken. Die Körperpflege gehört natürlich auch zum täglichen Ablauf dazu. Wenn dies erledigt ist, vielleicht Wohnung aufräumen oder Einkaufen oder im Büro erst mal Mails nachsehen.




Was auch immer. Man sollte bei der Tagesplanung nicht die angenehmen Dinge des Lebens weg lassen. Z.B. die Pausen. Wenn man in der Stadt ist, sich im Sommer einfach mal in ein Straßencafé setzen, etwas trinken und die Leute beobachten, die vorbei gehen. Auch diese Pause einfach mit einplanen. Nach z.B. einer halben Stunde geht es weiter mit den Einkäufen.

Spontane Dinge sind zwar auch manchmal schön. Aber sein Leben nur noch spontan leben, geht auf Dauer nicht gut. Man wird nachlässig. Einen Plan zu haben bedeutet so etwas wie eine Anweisung für das Leben. Man gibt sich selber die Anweisung.

Hier ein Beispiel, wie dies was aussehen könnte:
6.00 Uhr Aufstehen, Frühstücken,
6.30 Uhr Körperpflege
7.30 Uhr Bad säubern
7.40 Uhr Küche aufräumen und säubern
8.00 Uhr Job
14.00 Uhr Essen machen
15.00 Uhr Freizeit (Lesen, Freunde treffen, Spazieren gehen, Sport)
19.00 Uhr Essen machen
19.00 Uhr TV gucken
22.00 Uhr Schlafenszeit

Wenn man sich mit Freunden oder Bekannten treffen will, sollte man natürlich die vorgesehene Zeit dafür nutzen. Im Beispiel zwischen 15 und 19 Uhr. Z.B. um 16 Uhr.
Sollte dies bei den Freunden nicht passen, kann man zur Not auch die Zeit nach hinten verschieben. Auch wenn man nicht um 19 sondern um 20 Uhr Essen macht. Das heißt, manche Dinge kann man vielleicht auch mal verschieben, wenn andere Personen damit zu tun haben.
Doch für sich selber sollte man nicht einfach die Uhrzeiten verschieben. Denn dann besteht die Gefahr, dass man nachlässig wird und immer wieder etwas verschiebt. Dann nutzt am Ende der ganze Plan nichts mehr.

So ein Plan ist auch nicht in Stein gemeißelt. Wenn er nicht mehr passt oder wenn man falsch geplant hat, verändert man ihn. Doch sollte man dies immer als generelle Maßnahme sehen. Man sollte ihn nicht jeden 2. Tag ändern, wie es gerade passt. Dann kommt die bereits erwähnte Nachlässigkeit.
Auch sollte man sich immer Zeitpuffer einbauen. Beispiel ist, wenn man beim Einkaufen oder sonstigen Tätigkeiten jemanden nach langer Zeit mal wieder trifft, unterhält man sich. Man sagt sicher nicht nach einer Minute "Ich muss weiter. Sonst stimmt mein Zeitplan nicht."