Sonntag, 11. Juni 2017

Wie organisiere ich mich und mein Leben

Alle Bestandteile dieses Textes stehen zwar in diesem Blog, Doch ich möchte hier mal eine Zusammenfassung schreiben, wie man sein Leben am besten organisiert, wenn es bisher eher chaotisch ist und ohne jede Organisation.

Zuerst muss man sich mal überlegen, WO man dies aufschreibt. Auf einen Zettel oder am PC? Wenn man einen Zettel nimmt, kann es leicht passieren, dieser wird mit der Zeit irgendwo hingelegt, wo er eigentlich gar nicht hingehört und somit vergessen.

Daher sollte man sich erst mal am PC eine Übersicht machen, über das, was zu tun ist. Hier kann man etwas dazu schreiben, etwas weglöschen, verschieben, - was auch immer man gerade vor hat oder für richtig hält. Und es bleibt dann übersichtlicher als auf einem Blatt Papier.

Man hat ja viele Dinge im Kopf. Dieser "verschwinden" auch wieder weil man sie vergisst bevor man sie sich notiert hat. Später fallen sie einem vielleicht wieder ein. Und dann hat man Stress, wenn diese terminlich erledigt werden müssen. Daher sollte man auch diese notieren.

Wenn einem etwas einfällt und man sitzt gerade nicht am PC oder man hat diesen nicht an, kann man sich ein Blatt Papier nehmen und sich diese notieren. Später dann auf dem PC in die Liste eintragen. Aber man sollte diese Liste kombinieren.

Ziele festlegen

Zuerst gehören hier mal die ZIELE rein. Was will man erreichen? Wo will man hin? Was soll geschafft werden?
Bei diesen Zielen ist es wichtig, dass man diese KONKRET formuliert. Also nicht zum Beispiel, "Ich will reich sein!". Das lässt sich nicht kontrollieren, wann dies erreicht ist. Und man hat somit kein klares Ziel vor Augen. Besser ist hier: "Am 31.12.201x habe ich xxxxx Euro auf dem Konto!" Hier hat man 2 Dinge, die messbar und kontrollierbar sind. Zum einen das Datum, zum anderen den Betrag in Euro. Dies sind somit Dinge die sich eher kontrollieren lassen als die Aussage "Ich will reich sein!". Und mit diesem konkreten Ziel kann man "arbeiten". Hier kann man darauf hinarbeiten. Man kann sich Teilziele setzen. So zum Beispiel den Euro Betrag aufteilen auf die Monate und man weiß, was am Monatsende erreicht sein muss. Man kann es auch noch weiter verkleinern auf eine Woche und somit auf einen Tag. Dann weiß man, was man pro Tag verdienen muss.

Wege festlegen

Dann sollten die WEGE aufgeführt werden. Wie will ich dieses Ziel erreichen? Was muss ich dafür tun? Oder um es einfach zu sagen: Wie komme ich  zu dem Ziel? Um bei dem Beispiel zu bleiben: Kann man das Ziel (Betrag x) mit einer Arbeit im Angestelltenverhältnis erreichen? Oder sollte man sich dafür selbstständig machen, wo man mehr verdienen kann. Wenn ja, womit macht man sich selbstständig und wie geht man dabei vor? Hier sollte man sich genau den Weg aufschreiben, wie man das Ziel erreichen will. Und an diesem Weg kann und sollte man sich konkret halten. Jedoch ist der Weg dann änderbar, wenn man merkt, es ist der falsche Weg oder hat irgendwo einen kleinen Fehler drin. Dafür schreibt man sich das erst mal am PC auf, so dass man die Änderungen leichter vornehmen kann.




Dann sollte man sich an den Tagesplan machen. Also an die Aufgaben, die man jeden Tag erledigen will. Zum einen anhand der Ziele und wie man diese erreichen will. Was muss man tun, um diese zu erreichen? Zum anderen kann man und sollte man auch hier Dinge unterbringen, die vielleicht nichts mit den Zielen zu tun haben, aber die dennoch erledigt werden sollten um sich wohl zu fühlen. Dann sollte man auch gleich einen Wochenplan, Monatsplan, 3-Monatsplan und einen Jahresplan erstellen. Damit man nichts vergisst. Oder zumindest sollte man den Platz dafür "reservieren" wo man diese eintragen kann.

Dann hat man schon mehr als die "halbe Miete" drin, wenn man dies erledigt hat. Dann sollte man sich nur noch angewöhnen, diese Pläne auch abzuarbeiten. Ich weiß nämlich wie das gehen kann. Man nimmt sich die Sachen vor, aber dann lässt man sie nach 2 Tagen wieder schleifen. Ist mir auch schon passiert. :-)

Man muss sich nur immer wieder bewusst machen, WOFÜR man dies tut. So kann man die Ziele zusätzlich auf ein Blatt Papier schreiben und dieses irgendwo hinlegen oder aufhängen, wo man es täglich sieht. Nicht, damit man seine Ziele nicht vergisst, sondern um sich immer wieder ins Gedächtnis zu rufen, wofür man das alles macht.

Für die einzelnen Aufgaben jeden Tag muss man nicht ständig an den PC gehen. Man kann sie sich auch auf ein Blatt Papier zusätzlich notieren und irgendwo hinlegen. Vielleicht in einem Block, damit ein einzelnes Blatt nicht irgendwo verschwindet. So kann man z.B. am Abend sehen, was man sich im PC für den nächsten Tag notiert hat und dies in einen Block schreiben. Dann kann man dies entsprechend angehen.

Man kann dies auch gleich für mehrere Tage notieren, so dass man nicht jeden Tag an den PC gehen muss, wenn man dies normal nicht tut. Also man muss einfach sehen, wie man am besten hinkommt.

Zeit dafür nehmen

Diesen Plan zu machen, gilt als VORBEREITUNG. Dafür sollte man sich auch entsprechend die Zeit nehmen. Wie sagt man so schön? "Gute Vorbereitung ist alles!". Das gilt auch hier. Man sollte sich einmal die Zeit nehmen, entsprechend seine Dinge zu planen und somit vorzubereiten. Dann geht es hinterher schneller. Und einfacher. Denn man muss dann nicht mehr überlegen, ob man etwas vergessen hat, sondern man weiß, wenn man den Plan für den Tag abgearbeitet hat, ist alles erledigt.

Nicht auf andere achten

Man sollte hier darauf achten, dass man seine Dinge erledigt. Auch wenn jemand anderer mit seinen Problemen ankommt. Oder was auch immer ein anderer gerne erledigt hätte. Das spielt für einen selber vielleicht dann nicht so die Rolle. Man will nur helfen.  Aber dann müssen sich andere auch nach einem selber richten. Nicht umgekehrt. Hier ist es sinnvoller, man macht sich ein Blatt mit Notizen, was noch erledigen will. Die berühmte "Todo-Liste". Hier kann man z.B. aufschreiben, was man für andere noch tun will. Man sollte nicht seine eigenen Sachen zurück stellen und die Dinge von anderen erledigen, nur um gut dazustehen. Denn außer Anerkennung oder Dankbarkeit (vielleicht) hat man nichts davon. Für manche ist es aber auch eine Selbstverständlichkeit, wenn man ihnen hilft. Und spätestens da sollte man gewisse Grenzen setzen, indem man erst mal seine eigenen Dinge erledigt.

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