Freitag, 3. August 2018

Wie werde ich erfolgreich?


Auch wenn man denkt, man verhält sich normal und macht alles weitgehend richtig, ist dies aber trotzdem meist nicht so. Oft ist es so, dass man einige Dinge zwar macht, aber nicht richtig. Und das sieht man erst mal nicht. Es sehen vielleicht andere, weil sie die Sache von „außen“ sehen. Also mit Abstand.

Aber was macht man dagegen? Wie kannst du es bewirken, dass du deine Dinge besser regelst?

Auch hier muss ich wieder sagen, schreibe dir einen Lebensplan. Einen Plan, in dem du deine Ziele notierst und die Wege dorthin, diese zu erreichen. Es ist ja schon mal ein guter Anfang, wenn du weißt, was du willst. Wie du später leben willst.

Aber das ist nur die halbe „Miete“. Pläne zu haben ist schon gut. Aber du musst auch wissen, wie du diese umsetzen kannst und musst entsprechend dein Leben gestalten. Sich nur überlegen, was man will, bringt gar nichts wenn man nicht auch so lebt, diese Pläne zu erreichen.

Das heißt also im einzelnen: Schreibe dir auf, WAS du erreichen willst. Und dann schreibe dir auf, WIE du dies erreichen willst.


Dafür musst du dir sicher einige Gedanken machen. Schon alleine davor schrecken viele ja zurück. Aber wenn du dir Gedanken machst, wird es dir später leichter fallen deine Ziele zu erreichen. Denn du machst nicht „hier was“ und „da was“. Was dir grade in den Sinn kommt. Sondern du hast einen Plan, nach dem du leben kannst. Sicher kannst du diesen Plan auch wieder ändern wenn du merkst, das funktioniert so nicht. Es bringt nicht den gewünschten Erfolg. Das ist dann sicher auch keine Schande. Eine Schande wäre es, wenn du Ziele erreichen willst ohne einen Plan, der dich dort hin bringt.




Wie gehst du es an?

Ob du dies auf einem Blatt Papier machst oder am PC, das spielt eigentlich keine Rolle. Aber ich empfehle hier, dies am PC oder Laptop in einem Textverarbeitungsprogramm zu machen, weil du dann genug Platz hast und die Punkte ohne Probleme ändern und aktualisieren kannst. Auf einem Blatt Papier ist dies nicht nur umständlich sondern wird auch unübersichtlich, wenn du hier öfter Dinge änderst und erweiterst oder durchstreichst. In einem Textverarbeitungsprogramm geht dies nicht nur einfacher sondern auch übersichtlicher. Aber es ist deine Entscheidung, wie du es machst.

Dann fängst du erst mal an, deine Ziele aufzulisten. Jetzt könnte man sagen, jeder weiß was er will. Aber es ist auch so, dass du mit diesem auflisten deine Gedanken „sortierst“. Du bringst eine Struktur rein und hast nicht viele verschiedene Gedankenfetzen im Kopf.

Es heißt zwar auf der einen Seite, wie ich schon mal gelesen habe, man sollte sich erst mal auf EIN Ziel konzentrieren. Und erst wenn dies erreicht ist, das nächste Ziel angehen. Aber ich persönlich halte das nicht für sinnvoll. Man kann auch mehrere Ziele gleichzeitig verfolgen wenn man sich alles notiert.

Wenn du deine Ziele aufgelistet hast, kommt der zweite Teil. Die Wege dorthin, diese Ziele zu erreichen. Um den Überblick zu behalten, solltest du die Wege zu den entsprechenden Zielen schreiben.

Nimm dir dafür ruhig etwas Zeit. Das muss nicht in 5 Minuten erledigt sein. Erst solltest du dein Ziel visualisieren. Das heißt, stelle dir bildlich vor, dass du dieses Ziel erreicht hast. Wie wird es dann sein? Was ändert sich an deinem Leben, wenn das Ziel erreicht ist?

Wenn du dir dies bildlich vorstellst, ist es auch einfacher sich die Wege dahin zu überlegen. Und dann musst du auch die Wege dahin visualisieren. Das hat den Grund, es soll nicht nur eine Überlegung sein und dann bleiben. Du musst dir wirklich vorstellen wie du diese Wege gehst DAMIT du sie gehst.

Diese Wege sollen nicht hoch kompliziert sein und beschwerlich. Manchmal sind die einfachen Wege die besten. Weil man sie auch geht und nicht auf halber Strecke abbricht weil man denkt, das klappt eh nie.

So darfst du nie denken. Denke nie, dass es sowieso nicht klappt. Sicher ist man mal demotiviert weil irgendwas nicht so funktioniert wie man es gerne hätte. Aber dann ändere den Weg. Nicht das Ziel.

Nehmen wir mal ein Beispiel. Du hast das Ziel, Millionär zu werden. Den meisten wird das jetzt sehr utopisch vorkommen. Ist es aber nicht. Jeder kann Millionär werden. Man muss nur überlegen, wie man es wird.

Also das Ziel hier ist klar definiert. Du arbeitest zum Beispiel als Bürofachkraft. Und nun überlegst du als Weg, Überstunden zu machen um mehr zu verdienen. Aber selbst wenn du 24 Stunden jeden Tag arbeiten würdest, ist es sehr unwahrscheinlich, Millionär zu werden. Denn das dauert dann ewig. Und wenn das Leben zu ende ist, bist du immer noch kein Millionär.

Dann ändert man nicht das Ziel sondern den Weg. Im Angestelltenverhältnis wird man sicher nicht Millionär. Dafür ist dann das Gehalt / der Lohn zu niedrig. Selbst wenn man Überstunden macht. Also wählt man als Weg, sich selbstständig zu machen. Sinnvoll ist es dann, seine Selbstständigkeit als Nebenjob aufzubauen und man hat erst mal seinen festen Job als feste Einnahmequelle. Wenn man dann merkt, die Selbstständigkeit funktioniert, kann man dies hauptberuflich machen.

Hier sieht man, das Ziel ist gleich geblieben. Nämlich Millionär zu werden. Nur der Weg hat sich geändert. Erst ist es nur der feste Job. Nach der Änderung ist es fester Job plus Selbstständig und dann nur die Selbstständigkeit.




Dieses Prinzip kannst du auf alle Möglichkeiten anwenden. Egal welche Ziele du hast im Leben. Lege dir die Wege fest, und wenn du merkst, es funktioniert so nicht, dann ändere den Weg. Aber NIEMALS DAS ZIEL. Sicher kann man auch sein Ziel ändern. Aber nicht, weil der Weg nicht funktioniert und das Ziel darum schwer zu erreichen ist. Wenn sich das Ziel ändert, dann weil sich die eigenen Lebensumstände geändert haben und einem gewisse Dinge nicht mehr wichtig sind.

Um bei dem Beispiel zu bleiben, kann man nun auch fragen, warum sind nicht alle Millionär?

Das ist einfach gesagt. Viele wären gerne Millionär. Aber nur wenige haben die Disziplin, dieses Ziel zu verfolgen. Und das ist der Punkt. Nicht jeder kann seine Ziele erreichen. Einfach weil die Disziplin und der Ehrgeiz fehlt.

Viele ergeben sich dann dem Leben, welches sie grade führen. Egal aus welchem Grund. Meist weil ihnen der Antrieb fehlt, das Leben zu ändern. Dabei könnte JEDER sein Leben ändern. Offenbar geht es vielen aber noch nicht „Dreckig genug“. Daher fehlt ihnen auch der Antrieb, das eigene Leben zu ändern.

Doch auch DU kannst dein Leben ändern. Überlege dir erst mal, wo du deine Ziele und Wege aufschreibst. Auf Papier? Oder in den PC / Laptop?

Dann überlege dir, was dich an deinem Leben stört. Was willst du ändern? Um oben bei dem Beispiel zu bleiben, stört es dich, dass du zu wenig Geld hast. Und immer Geld auszugeben, das man nicht hat, das funktioniert auf Dauer nicht. Man macht sich nur noch mehr Probleme. Also wird man eben Millionär. Aber selbst das funktioniert nur, wenn man nicht immer alles wieder ausgibt, was man rein bekommt. Wenn man zum Beispiel 50,- Euro rein bekommt, dann aber 70,- Euro ausgibt, dann geht die Rechnung nicht auf. Wenn man aber 50,- Euro rein bekommt, und nur 30,- Euro ausgibt, klappt das schon besser. Dann hat man 20,- Euro, die man auf Seite legen kann.


In dem Beispiel sind nur kleine Beträge zu sehen. Aber auf längere Sicht kommt da einiges zusammen. Um dies dann auch durch zu halten, schreibt man sich das auf. Nicht weil man es sonst vergisst. Sondern damit man es sich immer wieder bewusst macht. Bis man dies verinnerlicht hat. Nach kurzer Zeit, also nach einigen Tagen, ist dies völlig normal.

Du siehst also, wenn du dein Leben planst und danach lebst, was dein Ziel ist, dann kannst du ein erfolgreiches Leben haben. Und dafür ist es NIE zu spät. Viele ältere Leute denken, es ist eh zu spät jetzt noch was zu ändern. Warum? Steht der Tot vor der Tür und kommt übermorgen rein? Das weiß man doch vorher gar nicht. Und bis der mal kommt hat man noch einige Zeit zu leben. Und somit zu planen.

Also egal wie alt du bist und wie deine momentane Lebenssituation ist. Mache dir JETZT einen Lebensplan.

Überlege ob du deine Ziele mit jemandem gemeinsam erreichen willst oder allein.

Auch solltest du dir überlegen, ob du deinen Lebensplan alleine umsetzen willst, oder ob du jemanden an deiner Seite haben willst, für den du auch immer da bist und der immer für dich da ist. Man sagt ja auch, zu zweit ist alles einfacher. Das ist richtig so. Wenn es der richtige Partner ist. Es kann ja auch sein, dass man sich zwar gut versteht, aber erst im Nachhinein feststellt, es passt irgendwie überhaupt nicht. Vielleicht hat man auch vorher schon bemerkt, dass man sehr unterschiedlich ist. Aber man hat gehofft, dass man sich annähert. Und dass man sich wunderbar ergänzen kann.

Wenn man feststellen muss, man hat sich geirrt, kann das schon sehr enttäuschend sein. Aber davon solltest du dich nicht entmutigen lassen.

Solche Enttäuschungen werden sicher kommen. Und da kannst du noch nicht mal etwas für. Es gibt leider Menschen, die eine sehr merkwürdige Einstellung zu gewissen Dingen haben. Die leben dann vielleicht in ihrer eigenen Welt, zu der du keinen Zugang hast, und vielleicht auch gar keinen Zugang willst. Weil es nicht deine Welt ist. Auch wenn sonst vieles passt, was das Zwischenmenschliche betrifft. Aber du kannst andere Menschen nur schwer ändern. Sie wollen vielleicht auch gar nicht geändert werden. Und gerade dann wirst du keinen Zugang zu den Menschen bekommen.




Aber das soll dich nicht von deinem eigenen Lebensplan abhalten. Halte dir deine Ziele vor Augen und die Wege, diese Ziele zu erreichen. Mache dies nie von anderen Menschen abhängig. Auch wenn du den Wunsch hast, den weiteren Lebensweg mit einem anderen Menschen zu gehen. Du kannst ihn suchen. Aber mache deine eigenen Pläne niemals von einem anderen Menschen abhängig. Dies kann dich eher zurückwerfen oder auch aufhalten. Du könntest deine Ziele also schneller erreichen, wenn du nicht auf jemand anderen „wartest“. Das könnte für dich eher negativ sein, weil du deine eigenen Ziele viel schneller erreichen kannst.

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