Donnerstag, 6. Dezember 2018

Werde zum Controller der Finanzplanung

Egal ob du viel oder wenig Einkommen hast, egal ob du viele oder wenige Ausgaben hast. Eine vernünftige Finanzplanung ist immer wichtig!!! Normal sagt man ja, das es gerade dann wichtig ist wenn man nur wenig Einkommen hat. Aber ich denke, wer viel verdient, kann genauso den Überblick verlieren. Er gibt dann nur mehr Geld aus. Darum solltest du immer einen Überblick über seine Finanzen haben. Egal, ob du viel oder wenig Geld zur Verfügung hast.

Aber wie planst du deine Finanzen?

Die Kurzfassung: Einnahmen - Ausgaben = verfügbares Einkommen zum verprassen.

Nun im Einzelnen:

Alle Einnahmen zusammenrechnen. Oft ist es nur 1 Betrag, höchstens 2 oder 3. Lohn, Rente, Nebenjob, Unterhalt und ähnliches.

Dann führst du alle (!!!) Ausgaben auf, die du regelmäßig hast.

- Miete
- Strom
- Telefon
- Versicherungen
- Rundfunkgebühren

Entscheidung: Erfolg
Notiere dir deine Aufgaben und Termine in einen Kalender und behalte den Überblick:
Buchkalender Chef-Timer Balaton schwarz 2019: Terminplaner mit Tageskalendarium. Din A5 Terminkalender 1 Tag 1 Seite. Extra Platz für Notizen.

Und ähnliche Ausgaben. Meist sind dies gleiche Beträge, die sich nur selten mal ändern. Hast du  beim Telefon z.B. keine Flat, solltest du einen Durchschnitt aus den letzten Monaten nehmen und dort vielleicht 5 oder 10 Euro drauf rechnen. Es ist ja nur für die Planung. Wenn du diesen Betrag nicht brauchst, kannst du ihn sparen.

Dann solltest du Ausgaben planen die meist keine festen Beträge haben. Hier ist es wichtig das du bei allen Dingen, die du brauchst, überlegt wie viel du davon innerhalb eines Monats, halben Jahres oder eines Jahres brauchst. Die Kosten dafür musst du einen Monat umrechnen.

Beispiele:

Autoreifen halten 2 Jahre. Neue Reifen kosten rund 800,- Euro. 800 durch 24 sind aufgerundet 34 Euro pro Monat.

Eine Flasche Haushaltsreiniger hält 2 Monate und kostet rund 5,- Euro. 5 durch 2 macht 2,50 Euro pro Monat.

Schuhe kauft man nach 5 Monaten neu. Dafür schlägst du ein Budget an von 100,- Euro. 100 durch 5 macht 20,- Euro pro Monat.

Für Nahrung brauchst du pro Woche 50,- Euro. In der Regel hat ein Monat 4 oder 5 Wochen. Rechnen wir einfach mit dem höchsten, also 5 Wochen. Macht dann 250,- Euro pro Monat (5 x 50). Wenn ein Monat doch nur 4 Wochen hat, hat man 50,- Euro übrig für einen schönen Abend oder du legst den Betrag auf Seite für schlechte Zeiten.

Kosmetika brauchen wir alle, nur in unterschiedlicher Menge. Dazu zähle ich auch Schampoo oder Rasierschaum. Überlege was du pro Monat an Menge brauchst, diesen Betrag veranschlagen.

Hast du ein Haustier? Rechne das Futter auf den Monat um.

Verstehe diese Ausführung als BEISPIELE! Natürlich musst du selber wissen was du ausgibst und für was. Wichtig ist nur, das die Ausgaben die Einnahmen nicht übersteigen.

Du solltest die Ausgaben so handhaben, das auch noch ein paar Euro übrig bleiben zum sparen. Für Schäden am Auto, Haushaltsgeräte oder Fernseher, die den Geist aufgeben. Meist verdient man nicht so viel, dass man sich jeden Monat mal eben ein neues Gerät kaufen kann wenn es sein muss.

Also solltest du immer ein paar Euro auf Seite legen, einen Betrag ansparen, damit du dir jederzeit bei Bedarf ein neues Gerät kaufen kannst. Oder weil du einfach mal was Neues haben willst. :-)

Wenn man die Ausgaben von den Einnahmen abzieht, sollte als Betrag NULL raus kommen. Das ist dann positiv weil die Ausgaben nicht die Einnahmen übersteigen. 

Es gibt Menschen die legen keinen Wert aufs Sparen. Sie geben ihr Geld lieber komplett aus um etwas davon zu haben. Doch das ist FALSCH! Eine Rücklage ist immer notwendig. Wie oben erwähnt für defekte Geräte oder gar ein Auto wenn das vorhandene zu alt wird. Fernsehgeräte halten nicht ewig. Irgendwann gehen sie kaputt. Computer sind irgendwann altersbedingt mit den Webseiten überfordert weil sie einfach zu alt sind. Möbel gehen irgendwann durch Verschleiß kaputt und man will sich was Neues leisten damit man es schön hat in der Wohnung.

Hier geht es NICHT darum, sein sauerverdientes Geld zu horten, welches du nicht verbraucht hast.  Es geht darum, dass du dir jederzeit etwas neues kaufen kannst, wenn es kaputt ist oder das du dir  einfach mal was Neues gönnen kannst, wenn du das Alte nicht mehr sehen kannst.

Natürlich ist mir klar das du nicht in 2 Monaten 10000,- Euro auf Seite legen kannst für ein neues Auto. Das ist auch nicht Sinn der Sache. Wichtig ist, dass du deine Finanzen richtig planst und für eventuelle plötzliche Ausgaben gut vorbereitet ist. VORBEREITUNG! DAS ist wichtig.
Am Anfang ist dies alles sicher auch erst mal viel Arbeit. Die Ausgaben planen, überlegen wieviel du in welchem Zeitraum ausgeben darfst, alles notieren und ausrechnen.

Aber ich kann sagen, wenn du dies mal geschafft hat, lebst du einfacher und beruhigter. Du musst dir keine Gedanken mehr machen, wenn du dich an deinen eigenen Plan hält.

Entscheidung: Erfolg
Notiere dir deine Aufgaben und Termine in einen Kalender und behalte den Überblick:
Buchkalender Chef-Timer Balaton schwarz 2019: Terminplaner mit Tageskalendarium. Din A5 Terminkalender 1 Tag 1 Seite. Extra Platz für Notizen.


Du kannst auch pro Monat einen bestimmten Betrag einberechnen um damit einfach zu machen was man nicht vorher geplant hat. :-)

Nochmal zur Erinnerung: Es geht nicht darum dein Geld zu horten und einen Geldspeicher anzulegen wie Dagobert Duck. Es geht darum, vorzusorgen für schlechte Zeiten. Und dies können auch Zeiten sein die unvorhergesehene Ausgaben bringen.

Diese Planung solltest du sinnvoller Weise mit der Zeit auch anpassen. Wenn sich vor allem das Einkommen ändert oder wenn mehr Ausgaben dazu kommen könnten. Vorbereitung ist alles. Und lasse dir dabei von NIEMANDEM reinreden. Denn es ist dein Leben.

Solltest du einfach zu wenig Einkommen haben, so das es deine Ausgaben einfach nicht deckt, überlege dir, was du sonst noch machen kannst. Einen Nebenjob? Oder Unterstützung vom Sozialamt? Sage nicht gleich, das geht nicht. Du weißt erst ob es geht oder nicht, wenn du es versucht hast.

Schulden reduzieren

Wenn du Schulden hast, erstelle dir selber einen Rückzahlungsplan. Du solltest hier einen Zeitraum einplanen von 6 Jahren. Das ist dann sinnvoll wenn du normal über 3 Jahre alle Schulden zurück bezahlt hast, aber dafür für andere Dinge kaum finanziellen Spielraum hast.

Spreche mit den Gläubigern. Meist werden sie darauf eingehen. Denn die Alternative wäre, du gehst in Privatinsolvenz. Und dann wäre es oft so, dass die Gläubiger nicht ihr ganzes Geld zurück bekommen. Damit hast du monatlich mehr Spielraum.

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